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WIR/FDP betreibt „Volksverdummung“

Zum Artikel „Freibad-Streit wird immer schriller“ vom 29. Januar. WIR/FDP betreibt „Volksverdummung“

Die Kritik der Ratsgruppe WIR/FDP an der rot-grünen Ratsmehrheit in Sachen Weiterentwicklung des Tropicana ist ebenso pointiert, wie unzutreffend.

Die Bürgerumfrage zum Tropicana hat sowohl den Bedarf eines Bewegungsbeckens als auch nach einem Freibad ergeben.
Rat und Verwaltung stehen nun in der Verantwortung, beide Projekte möglichst zeitnah zu realisieren. Aus meiner Sicht entspricht das beschlossene Vorgehen des Rates einem verantwortungsvollen Umgang mit Steuermitteln.
Zuerst das betriebswirtschaftlich günstigere Bewegungsbecken umsetzen, dann – unter Nutzung des bürgerschaftlichen Engagements der Gruppe um Frau Thieler – nach Erstellung eines schlüssigen Konzeptes ein Freibad. Natürlich ist dies angesichts der Finanzlage ein Kraftakt. Hier müssen Rat und Verwaltung künftig eindeutig Schwerpunkte im Haushalt setzen.
Aber das Vorgehen ist allemal besser, als beide Projekte und somit auch die Nutzer konfrontativ gegeneinander auszuspielen. So spaltet man eine Gesellschaft.
Und was will eigentlich die WIR/FDP-Gruppe? Was ist ihr Plan, um beide Projekte zu realisieren? Leider kommt von Herrn Wilmers und Herrn Biege immer nur heiße Luft. Zu einem verantwortungsvollen Umgang gehört aber auch ein eigener Lösungsvorschlag. Dieser blieb bislang aus.
Auch muss die WIR/FDP-Gruppe erklären, wie es um ihren finanzpolitischen Sachverstand bestellt ist. Teure, von der WIR/FDP-Gruppe geforderte Projekte wie die Erneuerung des Kopfsteinpflasters und andere Maßnahmen werden nicht einfacher umzusetzen sein. Hier muss auch eine kleine Ratsgruppe eine Antwort drauf finden, von diesen Projekten Abstand nehmen oder einen Finanzierungsvorschlag machen. Meckern, nicht entscheiden wollen und gleichzeitig neue Forderungen stellen, passt nicht zusammen.
Elke Dünow
Stadthagen

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