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Warum keine Kooperation?

Zum Artikel „Rat pfeift Theiß zurück“ vom 10. Oktober. Warum keine Kooperation?

Für mich bleibt unverständlich, warum die Politiker jeglicher Couleur sich gegen Bürgermeister Theiß und den Bau eines Freibades verbünden. Welche Gründe mögen dahinter liegen?

Sicherlich, sie versprechen Bewegungsbad und Schwimmbad zu bauen, doch daran zu glauben, dafür fehlen mir die (wirtschaftlichen) Argumente. Da erscheinen Theiß’ Bedenken bezüglich der Finanzierbarkeit beider Projekte bis 2021 realistischer. Doch vielleicht beeinflusst auch das aufkommende Wahljahr manche Entscheidungen und Versprechen?
Beim Blick über den eigenen Kirchturm hinaus wird für mich klar, dass Stadthagen und die umliegenden Dörfer sehr an Attraktivität durch ein Freibad gewinnen können. Darüber hinaus existiert in der Nachbargemeinde Nordsehl ein öffentliches Bad, dass gut und gerne als Bewegungsbad schon seit Langem frequentiert wird. Die Modernisierung kann schon in den nächsten Wochen starten, wenn der Rat zustimmt.
Sehen die Politiker in Stadthagen auch hierin eine Gefahr für ihre Stadt und wollen Konkurrenz ausschalten und deshalb zunächst ein Bewegungsbad bauen? Oder ist die Aussicht auf eine schwarze Null in der Bilanz tatsächlich so verlockend, dass sie diese Investition mit aller Macht voran treiben wollen?
Für mich haben ein Freibad in Stadthagen und die Sanierung der bestehenden Badewonne in Nordsehl einen Nutzen für die Stadt Stadthagen und für die Samtgemeinde Niedernwöhren. Damit hätten beide Nachbarn einen Anziehungspunkt in ihrem öffentlichen Leben und können ihren Bürgern Strukturen für Gesundheit, Bewegung und Begegnung anbieten.
Mit weniger finanziellem Aufwand könnte so für viele in unseren Dörfern und unserer Kreisstadt ein Nutzen geschaffen werden. Unsere gemeinsame Zukunft in der Region wird nachhaltiger und lebenswerter, wenn Kooperation statt Konkurrenz das politische Handeln bestimmt.
Ute Held
Meerbeck

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