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Was die Gesellschaft spaltet

Zum Artikel „Die Bürde der Hetze“ vom 15. Dezember Was die Gesellschaft spaltet

Was dieser Artikel und viele ähnliche unterschlagen, ist die Herkunft von Hass und Gewalt. Wie ist die Gewalt muslimischer junger Männer zu erklären und woher kommt sie?

Mohammed hat den Christen im wesentlichen drei Unwahrheiten vorgeworfen:

1. Die Lüge von der Trinität Gottes, 2. Jesus sei am Kreuz gestorben und 3. Jesus sei ein Sohn Gottes. Alle drei „Unwahrheiten“ haben das Christentum in den Augen der Muslime unglaubwürdig und verächtlich erscheinen lassen, bis heute.

Da Mohammed der Letzte gewesen ist, dem Gott seine Einsichten mitgeteilt hat, ergibt sich daraus sein Aufruf, Christen als Ungläubige zu betrachten und zu verfolgen. Das wiederum wollen jene Christenmenschen, die bisher im christlichen Abendland in Ruhe und Frieden gelebt hatten, nicht mitmachen. Christliche Menschenliebe ja, doch nicht bis zur Selbstaufgabe. Daraus resultiert der unbedingte Hass gegen Pegida & Co., die stattdessen mit der Frage aufwarten: Wo sollen wir denn hin, wenn wir mal im eigenen Lande genauso verfolgt werden, wie es mit den Christen in aller Welt durch Muslime geschieht?

Die theologische Elite der katholischen wie der evangelischen Christen hält dagegen: Feindesliebe sei die anzustrebende Antwort auf die „fremde“ Kultur.

Ob allerdings die Mehrheit der Christen tatsächlich bereit sein wird, eine mögliche Verfolgung in der Nachahmung Jesu zu erdulden, muss als zweifelhaft gelten. Solches Ansinnen spaltet die Gesellschaft.

Jürgen Edling

Stadthagen

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