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Wie lange will die Behörde uns noch für dumm verkaufen?

Zum Kommentar „Es nervt“ von Verena Insinger und dem dazugehörigen Bericht (14. Dez.) Wie lange will die Behörde uns noch für dumm verkaufen?

Frau Insinger spricht mir aus der Seele. Nach fast zweijähriger Bauzeit wird im Frühjahr 2016 die „Fertigstellung“ der Stadthäger Umgehungsstraße bekannt gegeben.

Schon bei der ersten „Probefahrt“ wurde ich in Richtung Nienstädt auf einer Brücke auf 50 km/h herunter gezwungen. Wegen Fahrbahnunebenheiten. Was ist seitdem passiert? Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde auf 70 km/h geändert. Sonst nichts.

In der Gegenrichtung verursacht dieselbe Brücke eine völlig gleichwertige Unebenheit, aber hier herrscht „freie Fahrt für freie Bürger“ von Anbeginn der Freigabe der Straße, und bisher hat niemand „den Abflug“ gemacht. Ist jemand von der Behörde jemals dort gefahren? Am vergangenen Wochenende hatte ich das Vergnügen, bei reichlich Verkehr auf der A2 von Helmstedt nach Hannover zu fahren. Falls jemand wissen möchte, was Bodenwellen sind, dann kann ich diese Strecke sehr empfehlen, zumal man von kaum einer Geschwindigkeitsbegrenzung belästigt wird.

"Das reicht locker für zwei Pkw"

Der erste Abschnitt des Ausbaus der B65 wurde ebenso vollmundig bekannt gegeben. Das ist jetzt einige Wochen her. In Richtung Bad Nenndorf darf man jetzt auf einem knappen Kilometer zweispurig 70 km/h fahren. Das reicht locker für zwei Pkw, um denselben Lkw zu überholen, wenn der 50 km/h fährt. In der Gegenrichtung darf man auch zweispurig, aber nur 50 km/h fahren, weil da der Rückbau der alten B65 noch im Gange ist. Die Baustelle aber ist durch eine nagelneue Leitplanke von der neuen B65 getrennt und etliche Meter entfernt. Wie lange noch will die Behörde uns für dumm verkaufen? Das Reparieren der Bodenwelle auf der Umgehung dauert nur einen Tag, und es muss nichts gesperrt werden.

Aber warum ist es dann nicht längst erledigt? Aber auf diese Maßnahme freue ich mich richtig, und bitte um Vorankündigung, damit es die Autofahrer auch merken. Man darf gespannt sein.

Wilfried Mensching

Nienstädt

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