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Wilhelm Busch war kein Schaumburger

Zum Artikel „Ausstellung zeigt Gemälde – Die unbekannte Seite von Wilhelm Busch“ vom 17. Juni. Wilhelm Busch war kein Schaumburger

Wir freuen uns sehr über die Aufmerksamkeit zu 150 Jahre Max und Moritz. Allerdings werden im Hinblick auf das große Jubiläum lauter Dinge in die Welt gesetzt, die – marketingmäßig gedehnt, gefärbt und anderweitig verändert – nur wenig mit den historischen Realitäten zu tun haben.

Alles mit dem Zweck, den nach eigenen Angaben „im Hännoverschen“ geborenen Wilhelm Busch und alles, was mit ihm zusammenhängt, für Schaumburg zu vereinnahmen, obwohl Wilhelm Busch nie in einem Landstrich mit dieser oder ähnlicher Bezeichnung gelebt und sich diesem nie zugehörig gefühlt hat.
Definitiv unzutreffend die Aussage, dass Wiedensahl „zu seinen Lebzeiten zu Schaumburg und später Schaumburg-Lippe“ gehört habe.
Abschließend die harten Fakten: Während der gesamten Lebenszeit von Wilhelm Busch (1832-1908) gehörte Wiedensahl zu Hannover (ab 1814/15 Königreich Hannover, ab 1866/67 Provinz Hannover im Königreich Preußen). Verwaltungsmäßig gehörte Wiedensahl zu Stolzenau, ab den 1930er Jahren zum Landkreis Nienburg/Weser. Mitte der 1970er Jahre entschied man sich in Wiedensahl der räumlichen Nähe wegen für den Landkreis Schaumburg.
Carsten Dreyer
Vorsitzender des Förderkreises Wilhelm Busch Wiedensahl

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