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Wird der Bürgerwille respektiert?

Zur Berichterstattung über die Kommunalwahl in Haste Wird der Bürgerwille respektiert?

In Haste ist die SPD als stärkste Fraktion aus der Wahl hervorgegangen.

Hieraus ergibt sich, dass sie das Vorschlagsrecht für einen Kandidaten für das Amt des Ortsvorstehers für sich beanspruchen kann. Für dieses Amt hat sich im Vorfeld auch ein Mitglied der CDU beworben. Der Wahlausgang hat gezeigt, dass dieser Bewerber mehr Wählerstimmen auf sich vereinen konnte, als die ersten drei der SPD zusammen. Hieraus kann geschlossen werden, dass die Bürger für einen Wechsel gestimmt haben.

 Da der jetzige Amtsinhaber sich dahingehend geäußert hat, weiterhin Bürgermeister bleiben zu wollen, ist aufgrund der zwei Stimmenmehrheit und des Fraktionszwangs davon auszugehen, dass der Bürgerwille ignoriert wird. Irgendwann werden die Bürger ihre Schlüsse daraus ziehen.

 Der Bürgermeister soll überparteilich zum Wohle der Gemeinde tätig sein, dies gilt auch für Ratsmitglieder. Meines Wissens steht nirgends geschrieben, dass sich ein Ratsmitglied dem Fraktionszwang zu beugen hat und nicht nach eigenem Gewissen entscheiden kann und darf. Die Ratsmitglieder sind von den Bürgern als deren Vertreter gewählt worden und ihnen verantwortlich. Willy Brandt hat einmal gesagt: „Wir sind gewählt, nicht auserwählt.“ Dieter Reinecke, Haste

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