Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Der Norden 1000-Kilo-Bombe wird in Hamburg entschärft
Nachrichten Der Norden 1000-Kilo-Bombe wird in Hamburg entschärft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:51 20.01.2017
Quelle: dpa
Hamburg

Im Harburger Binnenhafen soll am Freitag früh eine große Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Die Polizei rechnet dabei im morgendlichen Berufsverkehr mit erheblichen Behinderungen.

Die Bombe war am Donnerstag von Tauchern zwischen Veritaskai und Lotsekai in der Mitte des Fahrwassers entdeckt worden, wie die Polizei mitteilte. Es handle sich um eine etwa 1000 Kilogramm schwere Fliegerbombe. Eine Bombe in dieser Größenordnung sei in Hamburg eher selten, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Ab 6 Uhr wurde nach Angaben der Polizei im Umkreis von 300 Metern mit der Evakuierung begonnen. In einem Warnbereich mit einem Radius von bis zu 1300 Metern dürfen Anwohner ab 9.30 Uhr ihre Häuser nicht verlassen.

Zudem werden mehrere Straßen gesperrt, darunter auch ab 9.30 Uhr die A 253 über die Elbe nach Wilhelmsburg. Die großräumige Umfahrung des Bereiches sei erforderlich.

Auch der öffentlichen Nahverkehr leidet unter den Sperrungen. So wird der S-Bahn-Verkehr auf den Linien 3 und 31 in diesem Bereich ab 9.30 Uhr eingestellt. Gleiches gilt für den Regional- und Fernbahnverkehr und der Linienbusverkehr.

Bereits am Vorabend war in Hamburg-Wilhelmsburg in der Nähe des S-Bahnhofs eine kleinere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die rund 450 Kilo schwere Bombe war bei Baggerarbeiten auf einer Baustelle entdeckt worden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit.

Vor der Entschärfung mussten etwa 500 Anwohner im Umkreis von 300 Meter um den Fundort ihre Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. Betroffen war auch hier der S-Bahnverkehr. So war für Bahnreisende der Linie S3 und S31 nicht möglich, an der Haltestelle "Wilhelmsburg" auszusteigen. Auch der Fernverkehr war nach Angaben der Feuerwehr teilweise betroffen.

dpa

Neben den Hells Angels und den Bandidos leben nun auch die No Surrender-Rocker in Niedersachsen. Nach einer Razzia in ihrem Clubhaus in den Niederlanden zog die Gruppe nun nach Haren an der Ems. Die Polizei ist gewarnt.

Karl Doeleke 22.01.2017

Das typisch niedersächsische Dorf Colnrade wird von Forschern aus Japan genau unter die Lupe genommen. Um die Lebensumstände in Japan dauerhaft zu verändern und die Leute wieder aufs Land zu locken, untersuchen sie klassische Dörfer in Japan, Frankreich und Deutschland.

19.01.2017

Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Hamburg werden etliche Fernzüge auch in Hannover nicht planmäßig fahren. Die Züge in Richtung Süden werden während der Dauer des Einsatzes seit 18.30 Uhr den Hamburger Hauptbahnhof nicht verlassen können.

19.01.2017