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Helgoland-Fähre kracht gegen Kaimauer

Kollision im Inselhafen Helgoland-Fähre kracht gegen Kaimauer

Kollision im Hafen von Helgoland: Das Fährschiff „MS Helgoland“ hat am Sonntagmittag wegen eines Maschinenschadens eine Kaimauer sowie zwei Schiffe gerammt. Verletzt wurde niemand.

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Die "MS Helgoland" - hier auf einem Archivbild.

Quelle: Carmen Jaspersen

Helgoland.  Im Inselhafen von Helgoland ist am Sonntagnachmittag ein Fährschiff gegen eine Kaimauer gekracht. Der Zwischenfall ereignete sich nach Angaben der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) beim Einlaufen der „MS Helgoland“. Demnach lief das Schiff gegen 12.50 Uhr beim Festmachen aus dem Ruder – Grund waren offenbar Probleme mit der Maschine.

Der auf Helgoland stationierte DGzRS-Rettungskreuzer „Hermann Marwede“ eilte der  „MS Helgoland“ zwar noch zur Hilfe, die Besatzung musste jedoch wenig später aufgeben, um sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Kurz darauf krachte das im Südhafen treibende Schiff gegen die Kaimauer und rammte zwei dort vertäute Segelyachten. 

Die 78 Personen an Bord der Fähre blieben nach Angaben der DGzRS unverletzt und sind mittlerweile an Land gebracht worden. Die Fähre kehrte im Laufe des Sonntags aus eigener Kraft nach Cuxhaven zurück.

Die mit einem Gasantrieb ausgerüstete 83 Meter lange „MS Helgoland“ ist seit 2015 im Dienst und verkehrt sechs Mal pro Woche zwischen Cuxhaven und Deutschlands einziger Hochseeinsel.

Von frs

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