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Der Norden Hinter Auto hergeschleift: Spätfolgen bei Frau befürchtet
Nachrichten Der Norden Hinter Auto hergeschleift: Spätfolgen bei Frau befürchtet
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17:54 27.02.2017
Der Ort des Verbrechens: Über diese Straße in Hameln wurde die Frau hinter dem Auto hergezogen. Quelle: Polizei
Hameln

Nachdem eine junge Frau vor gut drei Monaten mit einem Strick um den Hals hinter einem Auto her geschleift wurde, leidet das Opfer noch immer an den Folgen. Die 28-Jährige befinde sich weiterhin in einer Reha-Einrichtung, sagte ihr Anwalt Roman von Alvensleben. Die Frau habe nach wie vor Schmerzen und leide unter Bewegungseinschränkungen.

"Ob das jemals wieder gut wird, weiß man nicht", sagte der Anwalt. Es seien Spätfolgen körperlicher und seelischer Art zu befürchten. Seine Mandantin sei bisher auch noch nicht in der Lage gewesen, bei der Polizei auszusagen. Dies solle aber möglichst bald nachgeholt werden.

Am 20. November 2016 hatte ihr früherer Lebensgefährte die Frau rund 250 Meter weit hinter einem Auto her durch die Innenstadt von Hameln geschleift. Im Streit um den gemeinsamen Sohn soll der 38-Jährige seine ehemalige Lebensgefährtin zunächst mit zwei Messerstichen schwer verletzt haben. Dann soll er sie mit einem Seil ans Auto gebunden und bei hohem Tempo über die Straße geschleift haben.

Der damals zwei und mittlerweile drei Jahre alte Junge befand sich während der Fahrt mit im Auto. Es sei unwahrscheinlich, dass das schreckliche Erlebnis ohne Folgen an dem Kind vorbei gegangen ist, sagte Anwalt von Alvensleben. "Auch hier dürfte es therapeutischen Bedarf geben."

Der 38-Jährige befindet sich wegen des Verdachts auf versuchten Mord in Untersuchungshaft. Der Mann habe sich bislang nicht bei seiner früheren Lebensgefährtin für die unfassbare Tat entschuldigt, sagte von Alvensleben. Wann Anklage erhoben werde, sei schwer einzuschätzen.

dpa

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