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Hohe Geldstrafe für rabiaten Lkw-Fahrer

Prozess Hohe Geldstrafe für rabiaten Lkw-Fahrer

Weil er einen Autofahrer mit seinem Sattelzug von der Straße abgedrängt hat, muss ein 43 Jahre alter Lastwagenfahrer eine hohe Geldstrafe zahlen. Zudem muss er für insgesamt ein Jahr den Führerschein abgeben.

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Symbolbild.

Quelle: dpa

Lingen. Wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verurteilte das Amtsgericht Lingen (Emsland) den Mann am Freitag zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen und entzog den Führerschein für weitere neun Monate, nachdem die Fahrerlaubnis bereits für drei Monate eingezogen war, sagte der Direktor des Amtsgerichts, Michael Schwickert.

Der Vorfall hatte sich im Mai in Lingen ereignet. Damals hatte eine Zeugin der Polizei berichtet, wie an einer Ampel ein Autofahrer von der Linksabbiegerspur vor den Sattelzug gefahren war. Den Angaben zufolge kam es zu einem Rennen mit dem Autofahrer, wobei der Lkw-Fahrer auf die Gegenfahrbahn gewechselt sein soll und den Pkw mit zu hoher Geschwindigkeit überholt und gerammt hatte. Der 48 Jahre alte Autofahrer blieb unverletzt, sein Auto aber wurde stark beschädigt.

In der Verhandlungen ging es um die Frage, ob der Lastwagenfahrer die Absicht hatte, den Unfall herbeizuführen. Dann wäre die Mindeststrafe eine sechsmonatige Freiheitsstrafe gewesen. Das sei ihm aber nicht nachzuweisen gewesen, sagte Schwickert.

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