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Der Norden In Damme scheint schon wieder die Sonne
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20:19 08.06.2016
Landwirt Justus Schwager-Wehming muss sein Feld freipumpen. Quelle: Jan Philipp Eberstein
Hannover

Jetzt ist wieder alles normal: Weiße Wolken am blauen Himmel, die Sonne scheint - einfach ein schöner Sommertag. Doch zu Füßen von Justus Schwager-Wehming rauscht ein dicker Wasserschwall über die Straße. Der Landwirt muss sein in einer Senke gelegenes Weizenfeld leer pumpen, nachdem es in der Nacht zu Mittwoch bei Starkregenfällen wie eine Badewanne vollgelaufen war. Innerhalb von 20 Minuten waren in Damme im Kreis Vechta am Dienstagabend 70 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen und hatten für heftige Überschwemmungen gesorgt. Doch ebenso schnell wie das Wasser gekommen war, war es fast überall auch wieder verschwunden.

„Gestern Abend sah es hier richtig wild aus“, sagt Schwager-Wehming. Der Graben sei über die Ufer getreten, das Wasser habe die Straße und die umliegenden Grundstücke überflutet. Gullis wurden hochgedrückt, schwarzer und brauner Schlamm auf den Asphalt gespült. Um 17.15 Uhr am Dienstag rückte die Dammer Feuerwehr aus, sperrte Straßen ab, pumpte Keller leer und baute Barrieren, um die Halle eines Logistikunternehmens vor dem Absaufen zu retten. Vom Flachdach der Hauptschule Damme musste Wasser abgesaugt werden, weil die Feuchtigkeit bereits durch die Decke tropfte. Da der Starkregen anhielt und immer mehr Alarme eingingen, riefen die Dammer Feuerwehrleute ihre Kameraden aus der Umgebung zu Hilfe. Insgesamt 15 Wehren mit 250 Männern und Frauen waren bis etwa 1 Uhr nachts im Einsatz, sagte Dammes Feuerwehrsprecher Sven Schröder.

Gestern Morgen begannen die Aufräumarbeiten. Mit Besen, Bürsten und teilweise auch Baggern wurden Straßen und Radwege von zähem Schlamm gereinigt. An den meisten Orten hielt sich der Schaden in Grenzen: „Bis heute Abend bin ich damit durch“, sagt ein Rentner, der mit einer Schaufel seinen Garagenboden von Schlamm befreit. Der Versicherung will er den Schaden nicht einmal melden.

Heftiger hat es einen Malermeister getroffen, dessen Haus an drei Seiten von Hängen umgeben ist. Mit mehreren Helfern musste er gestern Vormittag verdreckte Geräte, Farbeimer und ruinierte Möbel auf dem Hof stapeln. Reden will er darüber nicht mit den Reportern. Das Wasser hatte seinen Keller völlig überschwemmt. Auch hier war die Flut fast ebenso schnell wieder verschwunden. Der Schaden aber ist geblieben.

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