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Keine weiteren Kreisfusionen in Niedersachsen

Innenministerium Keine weiteren Kreisfusionen in Niedersachsen

In Niedersachsen soll es vorerst keine weiteren Fusionen von Landkreisen geben. Zuletzt hatten die Kreise Göttingen und Osterode fusioniert. Diese gilt als vorbildlich.

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Gilt als vorbildlich: Die Fusion der Kreise Göttingen und Osterode.

Quelle: Swen Pförtner/dpa

Göttingen.   Dem Innenministerium seien keine entsprechenden Bestrebungen bekannt, sagte ein Sprecher. Es sei bis auf weiteres auch „nicht beabsichtigt, verpflichtende Maßnahmen zu ergreifen“.

 Der Deutschen Landkreistag hatte die Fusion in Südniedersachsen als vorbildlich bezeichnet, weil sie freiwillig erfolgt sei und das Land zur Entschuldung beigetragen habe. Im Rahmen eines Zukunftsvertrages, der den neuen Großkreis zu ausgeglichenen Haushalten verpflichtet, waren rund 80 Millionen Euro geflossen.

 Das Innenministerium bewerte die vor einem Jahr vollzogene Fusion als sehr positiv, sagte ein Sprecher. Ein zusammenhängender Wirtschaftsraum habe eine gemeinsame kommunale Struktur erhalten. Es könnten bessere Entwicklungsschwerpunkte gesetzt und Ausgleichsmaßnahmen zugunsten schwächerer Bereiche möglich werden. Diese Effekte und die angestrebte höhere Wirtschaftlichkeit ließen sich aber erst über mehrere Jahre hinweg verwirklichen.

 

 

Göttingens Landrats Bernhard Reuter (SPD) hatte die Fusion als dringend erforderlich bezeichnet, weil der überalterte Kreis Osterode alleine nicht zukunftsfähig gewesen wäre. Aufgrund ähnlicher Überlegungen in die Diskussion geratene Fusionen der Kreise Hildesheim und Peine sowie des Landkreises Helmstedt und der Stadt Wolfsburg waren nach Angaben des Innenministeriums am Votum der kommunalen Gremien gescheitert.

Von lni

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