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Der Norden Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung im Pfadfinderlager 
Nachrichten Der Norden Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung im Pfadfinderlager 
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14:10 22.03.2018
An diesem Lagerfeuerplatz sollen sich mehrere Kinder mutmaßlich eine Kohlenmonoxidvergiftung zugezogen haben.  Quelle: dpa
Oldenburg

 Sechs Kinder aus einem Pfadfinderlager bei Sage im Landkreis Oldenburg sind mit Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung in Krankenhäuser gebracht worden. 50 Kinder im Alter von elf bis 13 Jahren hatten sich der Polizei zufolge am Mittwochabend mit ihren zehn Betreuern in einem großen Zelt mit Rauchabzug versammelt, bei dem es auch ein Lagerfeuer gab. Das Feuer sei jedoch bereits erlischt gewesen, als ein Kind begann, über ein Kratzen im Hals zu klagen. Insgesamt sechs Kinder wurden in Kliniken untersucht. Zwei von ihnen blieben zunächst zur Beobachtung im Krankenhaus.

Letztendlich habe sich jedoch um einen Fehlalarm gehandelt, sagte der Gruppenleiter der Pfadfinder Jannik Gundlach am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Allen Kindern geht es gut, alle sind wieder gesund bei ihren Eltern“, erklärte er.

Eine herbeigerufene Notärztin hatte laut Gundlach zunächst eine Rauchgasvergiftung vermutet und alle Kinder wecken lassen. Fünf weitere Kinder hätten dabei über Kopfschmerzen und Kälte geklagt, woraufhin die Ärztin den Großeinsatz auslöste. „In solchen Fällen alarmieren wir sehr großzügig und schicken lieber einen Wagen zu viel als einen zu wenig“, sagte Jörn Kaminski, der Leiter der Rettungsdienste im Landkreis Oldenburg. Messungen im Zelt hätten jedoch keinen Hinweis mehr auf Kohlenmonoxid ergeben.

Von dpa

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