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Der Norden Niedersachsens Bienen vorerst gerettet
Nachrichten Der Norden Niedersachsens Bienen vorerst gerettet
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11:51 04.09.2016
Die für Bienen gefährliche amerikanische Faulbrut ist in Niedersachsen inzwischen weitgehend zurückgedrängt worden. Quelle: dpa
Goslar

Die für Bienen gefährliche amerikanische Faulbrut ist in Niedersachsen inzwischen weitgehend zurückgedrängt worden. Die systematische Frühdiagnose zeige gute Erfolge, sagte der Leiter des Instituts für Bienenkunde in Celle, Werner von der Ohe. Die Zahl des Faulbrut-Ausbrüche sei von etwa 60 im Jahr 2004 auf zuletzt noch rund ein Dutzend Fälle zurückgegangen.

Zuletzt gab es Faulbrut-Alarm Mitte August im Landkreis Goslar. Der betroffene Bienenstand sei weiterhin gesperrt, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung. Zudem wurde ein Sperrbezirk eingerichtet, der den Stadtteil Probsteiburg und einen Teil der Stadt Bad Harzburg umfasst. Bienenvölker dürfen das Gebiet weder verlassen noch in den Bezirk hineingebracht werden.

Die Seuche ist für die Tiere hochansteckend. Sie führt dazu, dass ältere Bienenmaden absterben und so eine Fortpflanzung des Bienenvolkes unmöglich wird. Für Menschen ist die Faulbrut ungefährlich. Auch der Honig kann weiter verzehrt werden.

Nach Angaben des Instituts für Bienenkunde gab es vereinzelte Faulbrut-Ausbrüche in diesem Jahr auch im Landkreis Harburg und im Weser-Ems-Bereich. Insgesamt sei die Situation in Niedersachsen aber eher unkritisch, sagte Institutsleiter von der Ohe.

Für die Früherkennung geben Imker regelmäßig Futterproben zur Untersuchung auf Faulbrut ab. Wenn dabei Erreger entdeckt werden, werde die Brut vernichtet, sagte von der Ohe. Die erwachsenen Bienen seien dann zumeist noch zu retten.

Landesweit gibt es nach Angaben des Bieneninstituts etwa 10 000 in Vereinen registrierte und dazu mehrere 1000 nicht organisierte Imker mit durchschnittlich jeweils zehn Bienenvölkern.

dpa

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