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Stiftung Niedersachsen feiert 30. Geburtstag

Fördergelder Stiftung Niedersachsen feiert 30. Geburtstag

Orte wie Worpswede oder Emden profitieren von der Stiftung Niedersachsen genauso wie Theater- und Musikfestivals im ganzen Land: In der kommenden Woche feiert die finanzkräftige Förderorganisation ihren 30. Geburtstag mit einem Festakt und einer öffentlichen Jubiläumsparty in Hannover. Hauptredner ist Ministerpräsident Stephan Weil (SPD).

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30 Jahre Stiftung Niedersachsen: Dr. Tabea Golgath, Daniela Koß, Dr. Gesa Schönermark, Lenka Zupkova und Lavinia Francke

Quelle: Clemens Heidrich

Hannover. In den 30 Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung Niedersachsen mehr als 2800 kulturelle Projekte gefördert. Derzeit können fast 200 Projekte von den etwa 4,5 Millionen Euro profitieren, die die Stiftung jährlich für ihren ursprünglichen Zweck der Verbesserung des geistigen Klimas im Land ausgeben kann. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern: Das Stiftungskapital beträgt gut 61 Millionen Euro.

Gründe genug also, um das Jubiläum mit einem Fest zu feiern. Generalsekretärin Lavinia Francke setzt dabei aber nicht auf eine große Rückschau: „Wir wollen die Vielfalt feiern“, sagte sie gestern bei der Vorstellung des Programms. Es gehe um die vielen Künstler hinter den Projekten. Und so sind beeindruckende viele Akteure dabei, wenn die Stiftung am Donnerstag, 21. September, von 18 bis 22 Uhr ins Künstlerhaus Hannover einlädt.

Bei freiem Eintritt gibt es Konzerte mit der hannoverschen Bigband Fette Hupe, und der Weltmusikband Makatumbe. Das Vision String Quartett spielt Jazz für Streichquartett und die Bratschistin Lenka Zupková präsentiert gemeinsam mit dem syrischen Sänger Ibrahim Keivo armenische, syrische und türkische Lieder.

Zu „Tischgesprächen“ in intimer Runde laden die Autoren Matthias Politycki, Monique Schwitter, Jan Wagner und Thomas Rosenlöcher. Außerdem ist der Spoken-Word-Poet Bas Böttcher mit von der Partie. Geöffnet ist auch die aktuelle Ausstellung mit Bildern von Erik van Lieshout im Kunstverein – Führungen mit den Kuratoren eröffnen zudem tiefere Einblicke in das Werk des Holländers. Im Kino im Künstlerhaus ist eine Videoarbeit der Künstlerin Jumana Manna zu sehen.

Der amerikanische Choreograf Trajal Harrell zeigt seiner Perfomance „The Return of La Argentinia“ und das beim hannoverschen Choreografenwettbewerb mit einem ersten Preis ausgezeichnete Duo Honji Wang und Sébastien Ramirez präsentiert sein Tanzstück „AP 15“.

Ergänzt wird das Angebot durch Sigrid Sandmanns „Wortfindungsamt“ im Hof, wo auch Foodtrucks und eine Bar zu finden sein werden.

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