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Der Norden Vogelgrippe in Putenmast in Damme ausgebrochen
Nachrichten Der Norden Vogelgrippe in Putenmast in Damme ausgebrochen
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21:45 14.12.2016
Schild warnt vor Geflügelpest. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Zum zweiten Mal hat sich der Verdacht der gefährlichen Vogelgrippe im Herzen der deutschen Geflügelmast in Niedersachsen bestätigt. Bei einem Putenmastbetrieb in Damme im Kreis Vechta wurde das hoch ansteckende Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen, wie das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Mittwoch bestätigte. Zunächst würden nur die 8500 Tiere auf dem Betrieb selber getötet, teilte der Landkreis mit. Die Tötung der Tiere begann noch am Mittwoch.

Auf Nachbarhöfen im Umkreis von einem Kilometer mit rund 75.000 Tieren soll es intensive Kontrollen geben. Eine Tötung des Geflügels solle es nur geben, wenn auch dort die Vogelgrippe nachgewiesen wird, entschied der Landkreis Vechta. Rund um den Ausbruchsort wurde der Sperrbezirk auf drei Kilometer ausgeweitet. Dies betreffe 30 Betriebe mit bis zu 140.000 Tieren. In dieser Zone dürften weder Geflügel noch geflügelhaltige Produkte ein- oder ausgeführt werden. Außerdem wurde ein Beobachtungsgebiet in einem Radius von zehn Kilometern um den Betrieb festgelegt.

Die Ursache für das Einschleppen des Erregers war zunächst unklar. Eine Verbreitung durch Wildvögel gelte jedoch als wahrscheinlich. Bereits Anfang November hatte das Veterinäramt die Aufstallung von sämtlichem Geflügel im Landkreis Vechta bis zum 31. Januar 2017 angeordnet. In Deutschland war der Vogelgrippe-Erreger erstmals am 8. November nachgewiesen worden. Inzwischen gibt es Fälle in 14 Bundesländern. Das Virus gilt als für den Menschen ungefährlich.

Ende November war bereits ein Putenmastbetrieb im Kreis Cloppenburg betroffen. Auf dem Betrieb in Barßel wurden 16.000 Tiere getötet und vorsorglich auf zwei Nachbarhöfen 92.000 Hühner. Seitdem hat sich die Vogelgrippe dort und in der Umgebung nicht weiter ausgebreitet, wie umfangreiche Kontrollen des Landesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ergaben. Zusätzlich bestätigte sich der Verdacht des Vogelgrippe-Erregers H5N8 bei zehn toten Wildvögeln in Niedersachsen.

Auch in den benachbarten Niederlanden gab es weitere Fälle von Vogelgrippe, vor allem wurden tote Wildvögel entdeckt. Am Dienstag bestätigte sich der Vogelgrippeverdacht bei einem Betrieb in der nördlichen Provinz Friesland, 63.000 Hühner wurden getötet. Wie das "Dagblad van het Noorden" berichtete, trafen die Provinzen Groningen und Drenthe an der Grenze zu Niedersachsen zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen, um eine Ausbreitung der Vogelgrippe zu verhindern.

dpa

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