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Der Norden Das ist der neue Elektro-Bulli von Volkswagen
Nachrichten Der Norden Das ist der neue Elektro-Bulli von Volkswagen
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00:15 23.08.2017
Der neue E-Bulli ID Buzz. Quelle: VW
Wolfsburg

Volkswagen will im Jahr 2022 einen elektrisch angetriebenen Kleintransporter mit dem Namen ID Buzz auf den Markt bringen. „Er ist eine wichtige Säule in der Elektro-Offensive von Volkswagen und trägt das Bulli-Fahrgefühl in die Zukunft“, sagte VW-Markenchef Herbert Diess am Sonnabend im kalifornischen Pebble Beach. Einen ersten Protoypen des Fahrzeugs hatte VW im Januar in Detroit vorgestellt.

Der ID Buzz ist nach Angaben des Unternehmens ein „Gemeinschaftsprojekt“ der Kernmarke VW und der Nutzfahrzeugsparte VWN. Geplant sind zwei Varianten: ein Kleinbus für Familien und ein Transporter für Firmen, zum Beispiel für Handwerker oder Lieferdienste. Der Transporter soll „emissionsfreien Lieferverkehr“ in Innenstädten ermöglichen, sagte Eckhard Scholz, Chef von Volkswagen Nutzfahrzeuge.     

Der ID Buzz entsteht auf Basis des sogenannten „modularen Elektrobaukastens“ (MEB). VW stellt eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern mit einer Batterieladung in Aussicht. Das Fahrzeug ist ähnlich groß wie der T6, der aktuelle VW-Bus mit Verbrennungsmotor. Diesen gibt es ebenfalls in mehreren Varianten für Familien und Firmen.

Mehrere Standorte?

Wo der elektrische Bulli produziert werden wird, steht noch nicht fest. VWN werde versuchen, einen Zuschlag für seinen Stammsitz in Hannover zu erhalten, hieß es in Unternehmenskreisen. Der Konzern könne die Produktion auf mehrere Standorte aufteilen. Bewerben könnten sich zahlreiche VW-Werke weltweit.

In Hannover baut VW Nutzfahrzeuge den T6 und den Pick-up Amarok. Geplant ist dort außerdem die Fertigung von 1000 Exemplaren des E-Crafter. Die weiteren Fahrzeuge dieses Modells sollen dann jedoch in Wrzesnia in Polen vom Band laufen. Der E-Crafter ist größer als der ID Buzz und wird das erste Elektro-Modell der Nutzfahrzeugsparte: Schon Ende 2017 sollen die ersten Exemplare ausgeliefert werden.

Der ID Buzz soll laut VW mehr Platz im Innenraum bieten als ähnlich große Modelle mit Verbrennungsmotor. „Durch den Elektroantrieb mit seinem geringen Platzbedarf können Vorderachse und Hinterachse sehr weit auseinander stehen“, erklärte der Konzern. Ebenfalls geplant seien „eine variable Sitzlandschaft“ sowie Funktionen für „hochautomatisiertes Fahren“.

Volkswagen hat eine ganze Reihe von Elektroautos angekündigt: 2020 soll zunächst ein kompakter Viertürer namens ID auf den Markt kommen. Er soll weniger kosten als Teslas 35 000 Dollar teures Model 3 – und mit 600 Kilometern eine höhere Reichweite bieten. Später will VW unter anderem einen Geländewagen mit E-Antrieb und den ID Buzz folgen lassen. Bis 2025 sollen es mehr als 30 Modelle werden.

Der Konzern will die Entwicklung alternativer Antriebsmodelle in den kommenden Jahren mit Investitionen von 9 Milliarden Euro forcieren. Gleichzeitig sollen früheren Angaben zufolge 10 Milliarden Euro in die Weiterentwicklung des Verbrennungsmotors investiert werden. Auch zahlreiche andere Autohersteller wie Daimler und BMW arbeiten an neuen E-Modellen.     

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