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Der Norden Wald trotzt Wetter, Schädlingen und Umweltgiften
Nachrichten Der Norden Wald trotzt Wetter, Schädlingen und Umweltgiften
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13:32 31.10.2016
Quelle: dpa/Symbolbild
Hannover

"Die aktuelle Bestandsaufnahme ist vor allem für den Klimaschutz eine sehr gute Nachricht", sagte Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) anlässlich der Vorlage des Waldzustandsberichts am Montag in Hannover. Ganz genesen sei der Wald allerdings noch nicht. Ein Sorgenkind sei derzeit die Eiche. Sie weist mit 30 Prozent die höchste Kronenverlichtung auf. Zum Blattverlust haben unter anderem Insektenfraß und Pilzbefall beigetragen. Rund ein Viertel Niedersachsens ist von Wald bedeckt.

lni

Zahlen und Fakten

Wälder bedecken in Niedersachsen eine Fläche von gut 12.000 Quadratkilometern, nur Bayern und Baden-Württemberg haben mehr Wald. Zwischen Harz und Nordsee ist ein Viertel der Landesfläche von Bäumen bedeckt, bundesweit ist es rund ein Drittel. Der Anteil der Nadelbäume liegt in Niedersachsen bei 53 Prozent, 2002 waren es noch 57 Prozent. Führende Baumart ist die Kiefer, die 29 Prozent der Waldfläche einnimmt. Die Fichte bedeckt 17 Prozent der Wälder, die Buche 14, die Eiche 13 Prozent. In Niedersachsen herrscht Privatwald vor, nur 28 Prozent der Waldfläche gehören den Landesforsten.

Eine schreckliche Nachricht hatte die Polizei für eine Frau im Landkreis Harburg, die ihren 16-jährigen Sohn am Sonntagabend vermisst melden wollte. Die Beschreibung stimmte mit einem am Morgen tödlich verunglückten Radfahrer überein, der keine Papiere bei sich hatte

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Zum wiederholten Mal haben Unbekannte in Südniedersachsen einen nach Einschätzung der Polizei politisch motivierten Brandanschlag gegen Rechte verübt. In der Nacht zum Montag setzten die Täter in Tiftlingerode (Kreis Göttingen) einen Geländewagen in Brand.

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Das Schema ist immer das gleiche: Die Täter sprengen rücksichtslos den Geldautomaten, sammeln die Scheine auf und flüchten mit einem Auto. Oft führen die Spuren in die Niederlande. Die Zahl der Taten liegt in diesem Jahr schon deutlich höher als 2015.

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