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Der Norden Wie viele Seehunde gibt es an Niedersachsens Küsten?
Nachrichten Der Norden Wie viele Seehunde gibt es an Niedersachsens Küsten?
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13:06 05.06.2018
Seehunde werden aus dem Flugzeug gezählt. Quelle: dpa
Emden

Die ersten jungen Seehunde des Jahres tummeln sich bereits auf den Sandbänken im Wattenmeer. Damit beginnt auch die Zeit der Zählflüge, um die Bestände an der Nordseeküste von den Niederlanden bis Dänemark zu erfassen. Bei der Flugplanung werde das niedersächsische Küstengebiet in drei etwa gleich große Abschnitte unterteilt: Start ist am Donnerstag bei Niedrigwasser in Emden, Mariensiel und Nordholz. Bis zum 20. August seien insgesamt 15 Flüge organisiert, teilte das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit am Dienstag mit.

Seehunde nutzen Sandbänke zum Sonnenbaden

Im Herbst werden die Zählergebnisse aus den drei Ländern zusammengerechnet. Bei Ebbe sammeln sich viele Seehunde auf den Sandbänken. Sie kümmern sich um ihren Nachwuchs, wechseln ihr Fell und sonnen sich. Auch in diesem Jahr hätten sich Jäger bereiterklärt, die Zählung ehrenamtlich zu übernehmen. Der Seehundbestand habe sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf hohem Niveau stabilisiert. Der Rekordwert wurde den Angaben zufolge 2017 mit knapp 10.000 Tieren ermittelt. Im Vorjahr waren es rund 9.340, 2015 rund 9.250 und 2014 rund 9.340 an der niedersächsischen Küste.

Keine zu großen Verluste durch Grippevirus

Eine Grippeviruserkrankung im Winter 2014 habe den Bestand nicht ernsthaft gefährdet. Nach Schätzungen sind in Schleswig-Holstein etwa 2.100 und in Niedersachsen 320 Seehunde verendet. Die Anzahl der toten Tiere sei weitaus geringer gewesen als bei den durch das Staupevirus ausgelösten Seehundsterben 1988 und 2002. Damals reduzierte sich der Bestand um weit mehr als die Hälfte. 3.851 Seehunde seien an der niedersächsischen Küste tot aufgefunden worden, zuvor waren es rund 6.500 Tiere.

Von RND/dpa/epd/man

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