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Windrad im Kreis Schaumburg stürzt um

Steuerteil ausgefallen Windrad im Kreis Schaumburg stürzt um

In Volksdorf (Kreis Schaumburg) ist am Mittwochmittag ein 70 Meter hohes Windrad umgestürzt. Weil ein elektronisches Steuerteil ausgefallen war und die hydraulische Bremse nicht mehr funktionierte, hatte Sturmtief „Burglind“ leichtes Spiel.

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In Volksdorf im Kreis Schaumburg ist ein Windrad umgekippt

Quelle: Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg

Stadthagen. Gegen 10 Uhr war ein elektronisches Steuerteil an der 70 Meter hohen Windkraftanlage von der Gemeinde Volksdorf ausgefallen. In der Folge funktionierten weitere Steuerungselemente nicht mehr, so auch die hydraulische Bremse. Das hatte wohl zur Folge, dass die Rotorblätter nicht mehr optimal zur Windstärke ausgestellt werden konnten. Die Böen des Sturmtiefs „Burglind“ richteten zuerst Schaden an einem Rotorblatt an, sodass einige Teile zerbrachen. Gegen 13.30 Uhr stürzte schließlich das gesamte Windrad um. Dabei wurde weder jemand verletzt noch etwas beschädigt, weil das Windrad in weitem Abstand zum Ort auf einem Feld stand. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.

Vor einem Jahr hatte es innerhalb von drei Wochen drei Fälle gegeben, bei denen ein Windrad umgeknickt war, darunter war eine 94 Meter hohe Anlage in Neu-Wulmstorf im niedersächsischen Kreis Harburg.

Von sbü

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