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Nach tödlichem Unfall Verkehrschaos in Lehrte

A2 gesperrt Nach tödlichem Unfall Verkehrschaos in Lehrte

Nach dem tödlichen Unfall mit drei Lastwagen zwischen Hämelerwald und Peine sowie einem schweren Folgeunfall am Stauende bei Lehrte bleibt die A2 in Richtung Berlin am Dienstag noch mindestens bis Mitternacht gesperrt. Der Verkehr wird ab Lehrte-Ost von der Autobahn geleitet. Im Stadtgebiet herrscht Verkehrschaos.

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Bei dem Auffahrunfall von drei Lastwagen ist ein Mensch gestorben.

Quelle: Uwe Dillenberg

Hannover. Der Auffahrunfall der drei Lastwagen passierte kurz nach 17 Uhr auf Höhe des Parkplatzes Röhrse zwischen Peine und Hämelerwald. Nach derzeitigen Erkenntnissen fuhren zwei Lastwagen auf einen dritten auf, die auffahrenden Wagen fingen sofort Feuer. Wie ein Sprecher der Polizei in Braunschweig berichtete, war der Fahrer in Fahrtrichtung Berlin unterwegs, als er an einem Stauende auf einen vor ihm fahrenden Lastwagen auffuhr. Der Fahrer habe sich nicht mehr befreien können.

Die Insassen der zwei weiteren Lastwagen konnten gerettet werden. Sie wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht.

Die Autobahn ist seit dem Unfall in Richtung Berlin gesperrt. Die Sperrung wird auch noch bis mindestens Dienstagabend, 24 Uhr, andauern. Laut Polizei dauern die Bergungsarbeiten noch an. Außerdem muss der Asphalt auf der Autobahn erneuert werden.

Der Unfall hat am Dienstag erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in Lehrte: In Teilen des Lehrter Stadtgebiets herrscht derzeit ein Verkehrschaos. Tausende Auto- und Lastwagenfahrer fahren von der Autobahn ab und quälen sich in einer Blechlawine über die Kreisstraße 134 und die Landesstraße 412 in Richtung Peine. Insbesondere in der Ortsdurchfahrt von Immensen, bei Arpke und vor der Apelkreuzung  in  Sievershausen stauen sich die Fahrzeuge.

Die Polizei empfiehlt eine Umleitung über die A7 Richtung Kassel bis zur Anschlussstelle Derneburg, dort auf die B6 in Richtung Salzgitter bis zur Auffahrt A39 Richtung Wolfsburg-Königslutter.

Weiterer Unfall am Stauende

Am Abend gegen 19.45 Uhr ereignete am Stauende  auf Höhe der Anschlussstelle Lehrter See ein weiterer Unfall: Ein 41-Jähriger bemerkte am Steuer seines Sattelzuges die haltenden Fahrzeuge zu spät und fuhr den LKW eines 23-Jährigen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser Sattelzug auf das davor stehende Begleitfahrzeug eines Schwertransporters geschoben.

Der 47 Jahre alte Fahrer des Begleitfahrzeugs wurde eingeklemmt und musste von Rettungskräften aus dem Wrack geschnitten werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Auch der 23-Jährige wurde schwer, der Unfallverursacher wurde leicht verletzt.

Aus einem der Lkw trat geladenes Schweröl aus. Auch dort wird die Räumung der Unfallstelle noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 225.000 Euro.

ton/kad/sbü

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