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Streikfolgen

Anzahl der Glatteis-Unfälle verdoppelt sich

Von Tobias Morchner

Am Tag des Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr mussten in Hannovers Kliniken doppelt so viele Menschen nach Stürzen auf eisglatten Gehwegen behandelt werden wie an anderen Tagen.
Stürze auf glatten Wegen sorgten für viel Betrieb in den Notfallstationen in Hannover.

Stürze auf glatten Wegen sorgten für viel Betrieb in den Notfallstationen in Hannover.

© Michael Thomas

Allein 150 Patienten wurden am Montag in der Notaufnahme der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) versorgt. „Es waren in der Regel typische Glatteisverletzungen wie Hand-, Schulter oder Oberschenkelhalsbrüche“, teilte MHH-Sprecher Stefan Zorn mit. Ähnlich war die Lage in der Ambulanz des Nordstadtkrankenhauses. „Hier wurden 90 Patienten nach Stürzen auf glatten Straßen versorgt, das sind 50 Prozent mehr als üblich“, sagte Bernhard Koch von der Klinikum Region Hannover GmbH.

Viel zu tun gab es auch für die Mitarbeiter der Notfallambulanz des Friederikenstifts: „Wir hatten heute rund 50 Patienten, die nach Stürzen auf Glatteis unfallchirurgisch versorgt werden mussten. Sonst sind es im Schnitt 30“, sagte Elke Reinfällt, die pflegerische Geschäftsführerin des Stifts, am Montag.

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