Autofahrer mussten am Montagmorgen viel Geduld mitbringen.
Auf der A 37 zwischen Kirchhorst und Weidetorkreisel meldete die Verkehrsmanagementzentrale doppelt so viele Fahrzeuge wie normal. Auch auf Aus- und Einfallstraßen habe am Montagmorgen dichter Verkehr geherrscht. Zusätzliche Hindernisse waren ein brennendes Auto auf der B 65 zwischen Landwehrkreisel und Empelde und eine Baustelle auf der A 2, an der sich der aus Richtung Dortmund kommende Verkehr auf sechs Kilometern staute.
In der Innenstadt deutete sich ebenfalls Verkehrschaos an. An allen wichtigen Knotenpunkten wie City-Ring, Aegi, Königsworther Platz und sogar auf dem Bischofsholer Damm standen die Wagen dicht an dicht. Am Hauptbahnhof bilden sich Schlangen um die Taxistände. Einige Pendler hätten am Abend bereits vorbestellt, wie es von einem Anbieter hieß. Eltern bildeten Fahrgemeinschaften, um ihre Kinder in den Hort und die Schule zu bringen.
Im Schnitt brauchten Autofahrer wegen des vielen Vekehrs am Montagmorgen etwa eine Dreiviertelstunde länger, um zur Arbeit zu kommen. Die Verkehrsmanagementzentrale gibt allerdings noch keine Entwarnung: Zum Feierabend gegen 15.30 Uhr werde sich die Lage auf den Straßen wieder zuspitzen.
Neben den Mitarbeitern der Nahverkehrsunternehmen Üstra und RegioBus sind am Montagmorgen auch Beschäftigte des Abfalldienstes aha, städtischer Kindergärten und der Verwaltung von Stadt und Region in einen Streik getreten. Für 11.30 Uhr ist eine zentrale Kundgebung auf dem Opernplatz geplant, bei der der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske spricht. Rund 10.000 Demonstranten werden erwartet.
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