Hannover. Nach der Deutschen Bahn und dem Metronom ist Erixx das dritte Unternehmen, das regelmäßig Personenzüge durch einen der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Deutschlands schickt.
Die Neuen fallen auf. „Der sieht ja eher aus wie eine Straßenbahn“, meinte gestern ein Fahrgast am Bahnsteig, als der erste Heidesprinter um kurz nach 10 Uhr in Hannover am Ziel war. In der Tat: Die 27 neuen Züge vom Typ LINT, die von der Nahverkehrsgesellschaft des Landes für das Heidekreuz angeschafft worden sind und zusammen 70 Millionen Euro gekostet haben, sind kompakter als etwa die Regionalverkehrszüge der Deutschen Bahn.
Die blau-weiß-gelben Wagen verfügen über Panoramafenster, Klimaanlagen, Abteile für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder sowie eine Videoüberwachung. Es herrscht Alkoholverbot.
Die Züge fahren nun häufiger und schneller zwischen der Heide und Hannover, als das bisher auf der lange Jahre in vielerlei Hinsicht vernachlässigten Strecke der Fall war. Von den Verbesserungen erhofft man sich Zuwächse bei den Fahrgastzahlen.
Bernd Haase
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