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Streik im öffentlichen Dienst

Feierabendverkehr in Hannover bislang relativ ruhig

Der Feierabendverkehr in Hannover ist am Montagabend trotz der Streiks im öffentlichen Nahverkehr relativ ruhig. Der Streiktag geht langsam zu Ende und die Bilanz der Notaufnahmen in Hannover ist mit rund 50 Prozent mehr Fällen, durch Stürze auf Glatteis, erschreckend.
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Auf Hannovers Straßen gab es am Montagmorgen Chaos und Staus durch den Streik des öffentlichen Nahverkehrs.

Auf Hannovers Straßen gab es am Montagmorgen Chaos und Staus durch den Streik des öffentlichen Nahverkehrs.

© Schaarschmidt

Nach den extremen Verkehrsbehinderungen wegen des Warnstreiks am Morgen sind die für den Nachmittag befürchteten Staus im Feierabendverkehr bislang ausgeblieben. Nach Auskunft der Verkehrsmanagement-Zentrale Niedersachsen (VMZ) traten viele Berufspendler ihre Rückreise am Montag deutlich früher an als an anderen Tagen. "Normalerweise geht es gegen 15.30 Uhr los. Heute haben wir die ersten Pendlerautos bereits um 14.45 Uhr auf unseren Bildschirmen gesichtet", sagte VMZ-Mitarbeiter Holger Heuer. Deshalb sei die Lage auf den Straßen bislang immer noch entspannt, fügte der Verkehrsexperte hinzu. Lediglich am Landwehrkreisel kam es zu geringen Behinderungen.

Auf der Internetseite der VMZ können sich die Autofahrer die Bilder von 21 Verkehrsüberwachungskameras aus Hannover auf den Bildschirm holen, um sich selbst ein Bild von der aktuellen Verkehrssituation auf den Schnellwegen und rund um wichtige Knotenpunkte zu machen. Die Kamerabilder werden alle zwei Minuten aktualisiert.

Die aktuelle Verkehrssituation in Hannover können Sie hier einsehen

Die Bilanz der Notaufnahmen in Hannover

Der Streiktag nähert sich dem Ende und die Bilanz der Notaufnahmen in Hannover ist erschreckend. Rund 50 Prozent mehr Fälle mussten die Beschäftigten am Montag in der Medizinischen Hochschule und dem Nordstadtkrankenhaus behandeln.

Viele Menschen mussten wegen der Streiks im Nahverkehr längere Wege in Kauf nehmen. Das Glatteis auf den Straßen sorgte dabei für deutliche Behinderungen. 150 Fälle von Stürzen auf Glatteis, oft mit Oberschenkelhalsbruch, verzeichnete die Medizinische Hochschule am Montag. Das sind doppelt so viele Fälle wie an einem normalem Tag. Den Höhepunkt bildete eine Stunde, in der 14 Patienten behandelt werden mussten. Auch in der Ambulanz des Nordstadtkrankenhauses lag die Zahl der Patienten mit 90 Fällen, 50 Prozent über dem Durschnitt.

tm / mk


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