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Hannover/Langenhagen

Fliegerbombe entschärft - Anwohner dürfen in ihre Wohnungen zurück


Am Dienstagabend haben Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen mit der Räumung des betroffenen Gebietes begonnen. Kurz vor 22 Uhr entschärfte der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsens die Fliegerbombe. Anwohner dürfen am Abend in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Entschärfung der Fliegernbombe verlief reibungslos.

Die Entschärfung der Fliegernbombe verlief reibungslos.

© Schaarschmidt

Um 20 Uhr hatten Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen mit der Räumung des betroffenen Gebietes begonnen. Etwa 2 800 Menschen aus Hannover und Langenhagen mussten Ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Mehrere Industrie- und Gewerbebetriebe stellten ihren Betrieb vorzeitig ein. Zusätzlich waren etwa 480 Soldaten aus der Emmich-Cambrai-Kaserne betroffen.

In der Sammelstelle Herschelschule wurden insgesamt 24 Menschen betreut, davon nahmen 14 einen Krankentransport in Anspruch. Alle anderen hatten sich selbst eine Unterkunft gesucht.

Die Evakuierung dauerte bis 21.51 Uhr, dann war der Sicherheitsbereich geräumt, und der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen konnte mit seiner Arbeit beginnen. Um 22.06 Uhr kam dann die Entwarnung, die Bombe war entschärft.

Die Räumung verlief insgesamt problemlos, sagte ein Pressesprecher der Feuerwehr. Die Bürger verhielten sich sehr diszipliniert und zeigten Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.

Eingesetzt waren insgesamt 436 Helfer, darunter viele Ehrenamtliche. Gegen 23 Uhr war der Einsatz beendet.

r.

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