Rund 1500 Zuschauer zog es nach Angaben der Organisatoren vom Nachmittag bis zum Veranstaltungsende am frühen Abend an die kleine Rennstrecke zwischen Baringstraße und Aegi. Da war der etwas magere Publikumszuspruch zu Beginn längst vergessen.
Viel bejubelte Höhepunkte waren die Showvorführungen des hannoverschen Motorradprofis Michael Threin, der mit seiner Ducati Monster 696 waghalsige Fahrexperimente zeigte – der Kenner sagt „Freestyle“ dazu. Da ließ Threin sein Motorrad in die Senkrechte schnellen wie ein sich aufbäumendes Pferd und fuhr nur noch auf dem Hinterrad weiter, auch freihändig oder halb stehend auf der Maschine war er unterwegs – und die Zuschauer waren beeindruckt. „Das ist klasse, ich fahre Motorrad nur für den Hausgebrauch“, meinte Jörg Schmidt aus Ilsede, der zu Hause eine Yamaha in der Garage hat. Karin Schwarz, die seit mehr als 40 Jahren Motorrad fährt, schwärmte generell von dieser Art der Fortbewegung: „Nur fliegen ist schöner.“
Wer einmal versuchen wollte, es so zu machen wie Threin, konnte das an einem Simulator tun, auf dem eine Ducati aufgebockt war und zu Kunststücken gebracht werden konnte. Doch dabei war nicht nur an den Spaß gedacht: „Wir wollen auch zeigen, wie viel Kraft in einer solchen Maschine steckt und für das Risiko im Verkehr sensibilisieren“, sagte Martin Prenzler von der Geschäftsführung der City-Gemeinschaft.
SN-Online.de Anmeldung
