Die rund 100 Fotografien stammen aus dem Archiv der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung und sind in erster Linie Aufnahmen des Sportfotografen Ulrich zur Nieden. Eine kleine, von HAZ-Fotograf Rainer Surrey bestückte Fotoecke bildet zudem den Privatmann Enke ab.
Zur Nieden, der die Karriere Enkes in Hannover intensiv begleitet hat, wählte zusammen mit HAZ-Fotochef Michael Thomas die Aufnahmen aus, die in der Claussen-Halle der Kestnergesellschaft aufgehängt sind. Dort haben die Fans auch Gelegenheit, sich in ein Kondolenzbuch einzutragen. Zudem wird in den Räumen auch ein Paar Torwarthandschuhe gezeigt, das Enke 2007 für eine Internetauktion zugunsten der HAZ-Weihnachtshilfe signiert und gestiftet hat. Leser Hermann Hampe hatte die Handschuhe für 355 Euro ersteigert – und hat sie jetzt zur Verfügung gestellt.
Die Ausstellung soll mithilfe der HAZ-Leser noch wachsen: Wer private Fotos von Robert Enke hat, kann sie in der Kestnergesellschaft abgeben, die HAZ-Redaktion wird dann in den kommenden Tagen Motive auswählen und die Schau damit ergänzen.
Zwei der Fotomotive von zur Nieden hat die HAZ als Poster im Format einer doppelten Zeitungsseite drucken lassen. Die 5000 Poster werden zum Preis von je fünf Euro in der Kestnergesellschaft verkauft. Der Reinerlös soll einem sozialen Zweck zugutekommen, den Enkes Witwe Teresa bestimmt.
Der Besuch der Enke-Ausstellung ist kostenlos. Geöffnet ist täglich von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr. Montags sowie vom 19. bis 22. November bleibt die Kestnergesellschaft geschlossen.
r.
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