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Hauptversammlung

Keine höheren Bezüge für Aufsichtsräte der Üstra

Von Bernd Haase

Der Plan, wonach die 20 Aufsichtsratsmitglieder der Üstra künftig höhere Vergütungen bekommen sollen, ist vom Tisch. In der Hauptversammlung des Verkehrsunternehmens, das eine Aktiengesellschaft ist, wurde am Donnerstag darüber gar nicht mehr beraten.

Die sich im Besitz von Stadt und Region befindliche Holding VVG, die mehr als 98 Prozent der Anteile hält, sorgte dafür, dass es von der Tagesordnung genommen wurde.

Die Aufsichtsratsmitglieder hatten im Juni mehrheitlich dafür gestimmt, dass sich ihr Sitzungsgeld von 75 auf 150 Euro verdoppelt und ihre Jahrespauschale von 1000 auf 1500 Euro angehoben wird. Damit hätten die Mitglieder – je zehn von der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite – das erste Mal seit 1999 mehr Geld bekommen. Formal wäre daran nichts zu deuteln gewesen, weil es den Richtlinien für Aufwandsentschädigungen entspricht.

Trotzdem regte sich umgehend Widerstand, als die HAZ im Juni nach einer Fraktionssitzung der SPD über das Thema berichtete. Dort hatte der Vorschlag keine Mehrheit gefunden, obwohl die von den Sozialdemokraten gestellten Aufsichtsratsmitglieder dafür gewesen waren. „Das kommt zur Unzeit“, hatte der Fraktionsvorsitzende Bodo Messerschmidt gesagt. Gemeint war die parallel unter reger Teilnahme der Bevölkerung laufende Debatte über die vorgesehene Diätenerhöhung für die Mitglieder des niedersächsischen Landtags. Auch die anderen Regionsfraktionen hatten sich dem angeschlossen, bei den Vertretern der Stadt war man damals jedoch zunächst weniger skeptisch.

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