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Ermittlungen abgeschlossen

Polizei klärt Sarstedter Schlägerei

Von Felix Harbart

Die Hildesheimer Polizei hat ihre Ermittlungen zu einer Schlägerei zwischen verfeindeten Jugendbanden in einer Stadtbahn in Sarstedt abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft die Ergebnisse übergeben. Allerdings enthält die gemeinsame Pressemitteilung kaum mehr Erhellendes als das, was bereits unmittelbar nach dem Vorfall bekannt geworden war.
Am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages war bei der Massenkeilerei an der Sarstedter Stadtbahnwendeschleife ein Jugendlicher durch Messerstiche schwer an Hals und Oberarm verletzt worden, ein weiterer verletzte sich leicht.

Am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages war bei der Massenkeilerei an der Sarstedter Stadtbahnwendeschleife ein Jugendlicher durch Messerstiche schwer an Hals und Oberarm verletzt worden, ein weiterer verletzte sich leicht.

© Steiner (Archiv)

Gut drei Monate nach einer Schlägerei zwischen verfeindeten Jugendbanden in einer Stadtbahn in Sarstedt hat die Hildesheimer Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen und die Ergebnisse an die Staatsanwaltschaft Hildesheim übergeben. Dabei, teilen beide Behörden mit, sei es der eigens zusammengestellten Ermittlungsgruppe gelungen, „die Tat im Wesentlichen aufzuhellen“. Allerdings enthält die gemeinsame Pressemitteilung kaum mehr Erhellendes als das, was bereits unmittelbar nach dem Vorfall bekannt geworden war. Das Vorhandene wird die Staatsanwaltschaft nun prüfen und dann über das weitere Vorgehen entscheiden – etwa darüber, ob Anklage gegen einen oder mehrere der Jugendlichen erhoben wird.

Am Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertages war bei der Massenkeilerei an der Sarstedter Stadtbahnwendeschleife ein Jugendlicher durch Messerstiche schwer an Hals und Oberarm verletzt worden, ein weiterer verletzte sich leicht. Mit Baseballschlägern, Schlagringen und Messern bewaffnet hatte eine Gruppe von 20 bis 30 Personen die Bahn gestürmt und eine Gruppe Jugendlicher offenbar gezielt angegriffen. Schon damals wurde deutlich, dass es sich bei der Auseinandersetzung um den Höhepunkt eines Konfliktes zwischen Banden aus Sarstedt und Hannover gehandelt hatte, dessen Ausgangspunkt ein Streit bei einem türkischen Konzert in Hannover gewesen war.

Die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen bringen nun ein wenig Ordnung in den zeitlichen Ablauf der Schlägerei. Viel mehr ließen sich die Beschuldigten bei ihren Vernehmungen offenbar nicht entlocken. Stattdessen machten sie nur „zurückhaltende Aussagen“, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen.

Im Kern soll bei dem Konzert ein Sarstedter einer jungen Dame aus Hannover zu nahe gekommen sein. Diesen Konflikt wollten beiden Seiten tätlich austragen. Mit 15 Personen seien die Hannoveraner angereist und hätten dort 17 Kontrahenten gegenübergestanden. Als die Hannoveraner nach einer verbalen Auseinandersetzung wieder in die Bahn gestiegen seien, sei ihnen einer der Sarstedter gefolgt und habe die Schlägerei angefangen.

Anmerkung der Redaktion: Die Kommentarfunktion wurde ausgeschaltet, da die Diskussion drohte zu entgleisen.

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