Schmuddlige Ecke: Die Stadt will den Busbahnhof am Raschplatz häufiger kontrollieren.
Die besagte Servicegruppe soll die Trinker ansprechen, sie kann bei Bedarf auch Anzeigen aufnehmen und mit Bußgeld drohen. Noch bevor die Missstände auf dem ZOB publik wurden, hatte das Verkehrsunternehmen Regiobus der Stadt einen Brief geschickt mit der Bitte um eine Lösung der drängenden Probleme. Mitarbeiter des Regiobusteams berichteten über Pöbeleien und Unflätigkeiten der Trinker, denen die Fahrgäste immer häufiger ausgesetzt seien. „Da die Stadt auf dem Bahnsteig das Hausrecht genießt, können wir nicht selbst einen Sicherheitsdienst beauftragen“, erklärt Regiobus-Sprecher Tolga Otkun. Die Stadt habe Gesprächsbereitschaft signalisiert. „Es kommt etwas in Bewegung am ZOB“, sagt Otkun.