Die Sprecherin des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt Christine Rettig sagte: „Zum einen sind jetzt Ferien, zum anderen wird das Wetter besser und die Menschen werden wieder mobiler.“ Das nutzten die Mineralölkonzerne aus. Die Region Hannover nimmt dabei nach den Ergebnissen der aktuellen ADAC-Benzinpreisumfrage bundesweit einen Platz im Mittelfeld ein. „Die Preise liegen hier leicht über dem Schnitt“, sagte Rettig. Auch im landesweiten Vergleich liegt Hannover knapp über dem Schnitt, besonders teuer ist das Nachtanken in den Regionen Wolfsburg und Osnabrück.
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Die günstigsten Tankstellen in Hannover waren Freitagnachmittag gegen 16 Uhr die Famila-Tankstelle an der Bornumer Straße 141 (Super-Benzin: 1,399 Euro pro Liter, Diesel: 1,169 Euro pro Liter) sowie die STAR-Tankstelle an der Bornumer Straße und HEM an der Anderter Straße 72 (Super-Benzin: jeweils 1,429 Euro pro Liter, Diesel: jeweils 1,209 Euro pro Liter). Im Schnitt kostete der Liter Super-Benzin in Hannover am Freitagnachmittag 1,448 Euro, bundesweit waren es 1,445 Euro. Ähnlich waren die Ergebnisse bei den Dieselpreisen: 1,226 Euro in Hannover, 1,223 Euro bundesweit.
Prognosen zur weiteren Preisentwicklung machte der ADAC am Freitag nicht. „Derzeit beobachten wir bei den Benzinpreisen besonders starke Schwankungen von Tag zu Tag“, sagte die Sprecherin. Insgesamt kritisiert der Automobilclub die gestiegenen Benzinpreise. „Es zeigt sich, dass die Mineralölkonzerne kaum einen Versuch auslassen, ihre ohnehin schon hohen Gewinne auf dem Rücken der Autofahrer zu steigern“, teilte der ADAC mit.
Patrick Hoffmann
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