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Gedenkstunde in Hannover

Weil erinnert an die Opfer des Holocausts


Zur Erinnerung an die Holocaust-Opfer hat es am Freitag in Hannover eine Gedenkstunde gegeben. Anlässlich des 67. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz legte Oberbürgermeister Stephan Weil vor der Gedenkstätte Ahlem einen Kranz nieder.
Foto: Oberbürgermeister Stephan Weil (rechts) legte vor der Gedenkstätte Ahlem einen Kranz nieder.

Oberbürgermeister Stephan Weil (rechts) legte vor der Gedenkstätte Ahlem einen Kranz nieder.

© Ralf Decker

Hannover. Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) hat am Freitag anlässlich des 67. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz einen Kranz vor der Gedenkstätte Ahlem niedergelegt. In der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule wurden Juden im Handwerk und in der Landwirtschaft ausgebildet.

Feierstunden in ganz Deutschland

Mit einer Fotoausstellung erinnert die Gedenkstätte Bergen-Belsen bei Celle an Überlebende von Konzentrationslagern. Die Ausstellung trägt den Titel „Generationen. KZ-Überlebende und die, die nach ihnen kommen“, gezeigt werden Porträts von Holocaust-Überlebenden.

Im Bundestag in Berlin gedachte Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki in einer Rede der Verfolgung der Juden und des von den Nazis organisierten Völkermords. Er erinnerte an die Deportation aus Warschau nach Treblinka: „Sie hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck - den Tod.“ Der 91-Jährige wuchs in einer jüdischen Familie auf und überlebte die Gefangenschaft im Warschauer Ghetto.

Am Holocaust-Gedenktag wird weltweit der Opfer gedacht. Am 27. Januar 1945 waren die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit worden.

dpa

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