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Kirchenbesuch

Zehntausende
 feiern lange
 Kirchennacht

Von Stephan Fuhrer

Kino, Kunst und Akrobatik – in der langen Nacht der Kirchen konnten die Hannoveraner am Freitagabend die Gotteshäuser ihrer Stadt einmal von einer ganz anderen Seite kennenlernen.
Mit Akrobatik in die "lange der Kirchen".

Mit Akrobatik in die "lange der Kirchen".

© Christian Burkert

Bereits zum fünften Mal präsentierten die Gemeinden auf Initiative des evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes ein vielfältiges Programm von Musikdarbietungen über Theateraufführungen bis hin zu Gesprächsrunden mit Fußballprofis. Mehrere 10 000 Gäste besuchten die zumeist themenbezogenen Aktionen in den insgesamt 57 beteiligten Kirchen über verschiedene Konfessionsgrenzen hinweg. Rund 800 ehrenamtliche Helfer hatten das Programm monatelang vorbereitet. Eröffnet wurde die Nacht, die in diesem Jahr das Thema „Licht und Schatten“ behandelte, gegen 18 Uhr von Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann in der Marktkirche. Die lange Nacht solle ein besonderes Erlebnis sein, in der jeder lebendig zwischen den Kirchen pendeln und seinem eigenen Rhythmus folgen könne, meinte er. Als Spektakel wollte Heinemann das Programm aber nicht verstanden wissen. „Auch diese Nacht soll unter dem Gebet stehen“, betonte der Superintendent.

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