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Abgelehnte Cartoons im Rampenlicht

Kassel Abgelehnte Cartoons im Rampenlicht

Politisch inkorrekt, beleidigend, zu viel Sex, zu viel Religionskritik? Die Caricatura-Galerie in Kassel stellt eine Auswahl der besten abgelehnten Cartoons von 39 Zeichnern des Magazins „New Yorker“ aus.

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Der Cartoon von Leo Cullum gehört zu den vom „New Yorker“ abgelehnten Werken.

Quelle: Leo Cullum/Caricatura Galerie

Kassel (kil, r). Die Vernissage der Ausstellung „The Rejection Collection – Die besten Cartoons, die der New Yorker nie druckte“ geht am Freitag, 2. März, um 19.30 Uhr mit prominenten Gästen über die Bühne.

Drei bekannte Cartoonisten des „New Yorker“, Roz Chast, Matthew Diffee und Jack Ziegler, sind anwesend, ebenso wie der Cartoonist des Magazins „stern“ und USA-Kenner Til Mette. Die Grußworte zur Eröffnung kommen von Jeffrey M. Hill, Leiter der Presse und Kulturabteilung des Amerikanischen Generalkonsulats Frankfurt am Main, und Bertram Hilgen, Oberbürgermeister der Stadt Kassel.

Cartoons sind das Markenzeichen des legendären und seit 1925 erscheinenden Magazins. In jeder Ausgabe provozieren und amüsieren den Leser 15 bis 20 Cartoons. Im „New Yorker“ vertreten zu sein, ist „der ultimative Ritterschlag für amerikanische Cartoonisten“, heißt es in einer Pressemeldung der Caricatura. Wen wundert es da, dass von den mehreren Hundert Einsendungen, die wöchentlich über den Tisch des zuständigen Redakteurs gehen, nicht alle hochwertigen und sagenhaft lustigen Cartoons auch das Licht der Welt erblicken.

Einige der bisher unveröffentlichten Werke hat Matthew Diffee, selbst Cartoonist des „New Yorker“ sowie Blogger und Comedian, als „The Rejection Collection 1+2“ in zwei Büchern zusammengefasst, um sie der Öffentlichkeit nicht weiter vorzuenthalten.

Die Kollektion der abgelehnten Cartoons ist bis zum 29. April in der Caricatura-Galerie, Rainer-Dierichs-Platz 1 in Kassel, zu sehen. Die Ausstellung ist zu folgenden Zeiten geöffnet: donnerstags und freitags von 14 bis 20 Uhr, sonnabends und sonntags sowie an Feiertagen von 12 bis 20 Uhr.

Der Eintritt kostet regulär vier Euro, ist aber am Eröffnungsabend frei.

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