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Dreharbeiten vor Riesen-Kulisse

Landkreis / Frizz Feick Dreharbeiten vor Riesen-Kulisse

Knapp zwei Meter hohe Stühle und Tische, eine Küche, in der man eine Leiter braucht, um die Schränke öffnen zu können, und mittendrin, ganz klein wirkend, Frizz Feick. Obwohl der Sänger und Liedermacher bereits seit Anfang der Neunziger im Musikgeschäft mitmischt, ist der Videodreh im „Riesenhaus“ im „Potts Park“ in Minden eine neue Erfahrung für ihn.

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Kleine Verschnaufpause: Frizz Feick (Dritter von rechts) und sein Team ruhen sich gemeinsam auf dem Bett im „Riesenhaus“ aus.

Quelle: rg

Von Tina Bonfert. „Tu mir den Gefallen und lass mich nicht warten“, singt Feick in seinem Lied „Woanders und hier“ – und lange warten müssen seine Fans auch nicht mehr. Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, das Video zu dem Song über die Qual des Wartens soll im Dezember veröffentlicht werden, das gleichnamige Album folgt dann im Januar.

Zum ersten Mal in seiner Musikkarriere sind bei den Dreharbeiten für die nächste Singleauskopplung nicht nur die gesanglichen, sondern auch die schauspielerischen Qualitäten des Ahnsers gefragt. In einer Szene ist Feick zu sehen, wie er die Schultern hängen lässt und mit einem Strauß Blumen und einer Flasche Wein durch eine riesige Pforte tritt. Bei einer Aufnahme macht ihm die Tür einen Strich durch die Rechnung und springt wieder auf – das ist so ein
Moment, wo auch Feick dann auch nicht länger traurig dreinblicken und lachen muss. „Es ist oft schwer, ernst zu bleiben“, verrät der selbstkritische Schauspielneuling.

Immer wieder schaut sich der 50-Jährige die Aufnahmen an. Wenn etwas nicht passt, wird die Einstellung eben noch einmal gedreht. „Es ist erstaunlich, wie gut das doch wirkt. Eine Rolle in ,Gute Zeiten – Schlechte Zeiten‘ würde ich mir zutrauen“, scherzt Feick, der selbst von seiner Wirkung im Film überrascht ist. Für das lippensynchrone Singen zu dem Playback hat der Musiker jedoch schon vorab geübt, wie er bei den Dreharbeiten verrät. Die Fahrgeschäfte und besonders das „Riesenhaus“ sind die ideale Kulisse für das Musikvideo, weil es die Stimmung in dem Lied widerspiegelt, wie der Liedermacher erklärt. Geschäftsführer Henrik Pott hat den Erlebnispark gerne zur Verfügung gestellt und findet die Dreharbeiten in dem „Riesenhaus“, das es sogar in das Guinnessbuch der Rekorde geschafft hat, selbst auch sehr unterhaltsam.

Vor und hinter der Kamera haben der Sänger und sein Team, bestehend aus Filmkomponist George Kochbeck, der zum Beispiel Musik für „Tatort“ komponiert und Feicks neues Album mitproduziert hat, Sabine Bulthaup (Schauspiel), Martin Hermann (Kamera), Dirk Scheltmeier (Drehbuch, Regie), Tim Simoneit (Maske) und Norbert Zingrosch (Assistent) sichtlich Spaß. Die lustigsten Patzer sollen in einem separaten Video veröffentlicht werden. Bulthaup, die Ehefrau von Kochbeck, spielt in dem Video die untreue Gattin von Feick, die sich vergnügt, während ihr Mann zu Hause wartet. Ob es ein Happy End gibt, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten, das ist dann in dem Video zu sehen.

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