Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
"Drei Schwestern" auf der Suche nach dem Sinn

Bückeburg / Theater "Drei Schwestern" auf der Suche nach dem Sinn

Die Frage nach dem Sinn des Lebens bringt das Nordharzer Städtebund-Theater mit der Inszenierung des Dramas „Drei Schwestern“ von Anton Tschechow auf die Bühne. Die Aufführung ist am Mittwoch, 25. April, um 19.30 Uhr, im Bückeburger Rathaussaal zu sehen.

Voriger Artikel
Filigrane Arabesken und gewichtige Orgelklänge
Nächster Artikel
Calypso-Folk und Zirkuspop im Kesselhaus

Zwischen Hoffnung und Verderben: Das Nordharzer Städtebund-Theater inszeniert die „Drei Schwestern“ in Bückeburg. 

Quelle: pr.

Bückeburg (kil). Tschechows berühmtes Werk ist ein Psychogramm von Menschen, deren Unglück einer selbst kultivierten Lethargie geschuldet ist. In diesem Fall handelt es sich um die drei Schwestern Mascha, Irina und Olga, die um 1900 unzufrieden und unglücklich in einer russischen Provinzhauptstadt im Haus ihres verstorbenen Vaters leben und auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind. Ihre einzige Hoffnung, in die Großstadt nach Moskau zurückzukehren, müssen sie bald aufgeben. Ihr Bruder Andrej heiratet die Kleinbürgerin Natalia, verspielt das Erbe und landet in der Kreisverwaltung.

Einzige Aufmunterung, an die sich die Offizierstöchter klammern, sind die Besuche ehemaliger Kameraden ihres Vaters. Zuversicht kommt erneut auf, als sich eine Hochzeit ankündigt, aber wie es das Drama vorsieht, wird der Bräutigam getötet, das Offizierskorps aufgelöst. Das Unglück der Schwestern geht weiter. Gibt es noch Hoffnung für das Glück der Schwestern?

In Tschechows Drama wird der Ausweg in dem Wert von Arbeit gesehen, die dem Leben Sinn und dem Menschen Würde verleiht. Was das für die Geschichte der Schwestern bedeutet, können die Besucher des Theaterstücks erleben.

Tickets gibt es beim Kulturverein in Bückeburg, Schlossplatz 5, unter der Telefonnummer (0 57 22) 36 10 und per Email an kulturverein@bueckeburg.de.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben