Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Filigrane Arabesken und gewichtige Orgelklänge

Groß Munzel / Kirchenkonzert Filigrane Arabesken und gewichtige Orgelklänge

Der Flötist Reinhard Plate und der Marburger Organist Martin Weyer haben für ihr Kirchenkonzert am Sonntag, 22. April, in der St. Michaeliskirche in Groß Munzel ein umfangreiches Programm mit Stücken aus dem Barock und der Romantik ausgearbeitet. Darüber hinaus wollen die beiden bei ihrem etwa einstündigen Programm, das um 17 Uhr beginnen soll, auch eine deutsche Erstaufführung des Stückes „Prisma“ zu Gehör bringen.

Voriger Artikel
Deutschmann mischt sich wieder ein
Nächster Artikel
"Drei Schwestern" auf der Suche nach dem Sinn

Reinhard Plate (links) will mit seinem Studienfreund Martin Weyer die Flötensonate „Prisma“ von Ladislav Kupkovic (rechts) erstmals in Deutschland spielen.

Quelle: pr.

Groß Munzel (bes). Komponiert hat die Flötensonate in vier Sätzen der heimische Komponist Professor Ladislav Kupkovic als Auftragswerk für eine Vernissage auf der Prager Burg. Das Werk hatte jüngst seine Uraufführung in der Stadt an der Moldau.
Auf dem Programm von Plate und Weyer stehen zudem Stücke von César Franck, Théodore Dubois und Noel Gallon. Abgerundet wird das Kirchenkonzert mit der Sonate in g-Moll für Flöte und Orgel von Johann Sebastian Bach, die „durch kunstvolle, obligate Stimmführung beider Instrumente besticht“, wie der ehemalige Wunstorfer Stiftskantor Plate in der Vorankündigung durchblicken lässt. Zum Abschluss will Weyer dann eine Sortie von Franck spielen. Bei dem Konzert sollen sich filigrane Arabesken und kantable Melodien mit gewichtigen Orgelklängen abwechseln.
Plate und Weyer kennen sich aus gemeinsamen Studienzeiten, sodass der Auftritt für den ehemaligen Stiftskantor auch ein „Herzensanliegen“ ist. Weyer hat als Organist bereits bei zahlreichen Gastspielen in vielen Länder Europas und Amerikas Erfahrungen gesammelt und gilt als einer der profiliertesten Orgelspieler.
Der Eintritt zu dem Konzert kostet acht Euro, eine Familienkarte ist für 15 Euro erhältlich.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben