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Kultur lokal Hommage an die „Rolling Stones“
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06:16 23.04.2012
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Am 12. Juli 1962 gab die Truppe um Frontmann Mick Jagger ihr erstes Konzert im Londoner Club „Marquee“. Das Jubiläum will die Band selbst jedoch nicht mit ihren Fans feiern, eine Konzerttournee wird es nicht geben. Gegenüber dem Magazin „Rolling Stone“ erklärte Keith Richards, eine Tour 2013 sei realistischer. Außerdem sei Schlagzeuger Charlie Watts auch erst 1963 zur Band gestoßen. Nichtsdestotrotz dürfen sich Fans den Sommer mit einem umfangreichen Ebook versüßen. „Dieses Ebook wird vor allem alte, zum Teil noch nicht digitalisierte Interviews, Artikel, Rezensionen und auch Bilder enthalten“, sagt Matthias Würfl vom Verlagshaus „The Interview People“, dessen Tochterunternehmen „The eBook People“ das Buch herausbringen will.

Dort finden Leser künftig umfangreiches Material aus 50 Jahren Rolling Stones. „In den Archiven der englischen nationalen Tagespresse befindet sich einfach viel zu viel guter Textcontent, als dass man diesen nicht wieder veröffentlicht“, meint Würfl. „Im Bildbereich wird dies ja seit fast 100 Jahren so gehandhabt.“ Auch außergewöhnliche Geschichten rund um Mick Jagger haben die Macher in den Tiefen der Zeitungsarchive ausgegraben. „Wir haben auch zwei Interviews mit der Mutter von Mick Jagger aus den sechziger Jahren ausfindig gemacht, da kämpfen wir aber noch um die Rechte, diese benutzen zu dürfen.“

Finanziert wird das Ebook, das in zwei Teilen erscheint, über sogenanntes „Crowdfunding“ (Schwarmfinanzierung): Auf der Internetseite indiegogo.com/50yearsRollingStones können Interessierte für das Buchprojekt eine Spende abgeben. Wer 15 US-Dollar gibt, erhält den ersten Teil des Buches, sobald dieser veröffentlicht wird. Für 30 Dollar gibt es beide Teile, bei einer 60-Dollar-Spende wird der Nutzer auf der Spenderseite im Buch genannt, und für 200 Dollar wird auch noch das Bild mitgedruckt. Spenden sind Würfl zufolge zurzeit nur per Kreditkarte möglich.

Auch erscheint „The Rolling Stones -50 Years: Views from the inside – views from the outside“, wie das Ebook offiziell heißt, vorerst nur auf Englisch. „Das ganze Werk auf Deutsch ist für uns als Newbies im Buch-Verlagswesen nicht zu stemmen. Die Übersetzungskosten sind nicht bezahlbar.“ Den Deutschen Stones-Anhängern verspricht Würfl jedoch: „Wenn der Titel international gut läuft, dann sind wir natürlich daran interessiert, mögliche Gewinne in eine Übersetzung zu reinvestieren.“ (aw)

Es ist wieder einer dieser Auftritte an historischer Stelle gewesen, die sich quasi nur ein ganz klein bisschen am großen Meister anlehnen wollen und dann doch all das beinhalten, was man von ihm kennt: Arnim Töpel las im Wiedensahler Wilhelm-Busch-Geburtshaus quasi nur als roten Faden zwischen seinen eigenen Beiträgen, einer gelungen Melange aus Spaß vermittelndem Blues und ganz viel satirischem Hintersinn am real existierenden Leben anno 2012, die – leicht gekürzte – kurpfälzische Mundartfassung von „Max und Moritz“ und war doch während seines gesamten Auftritts dem Hausherrn immer ganz nah.

20.04.2012

„Rickeracke! Rickeracke! / Geht die Mühle mit Geknacke.“  - Und setzt mit diesem wohl bekanntesten Satz Wilhelm Buschs zum Thema Mühlen dem Leben der Bösewichter Max und Moritz ein grausames Ende. Dabei wurde dieses Mahlwerk von Wasserkraft angetrieben. Doch Windmühlen gehören neben Brücken zu den im Gesamtwerk Busch immer wieder auftauchenden Bauwerken.

19.04.2012

Mit einem ebenso eigenwilligen wie außergewöhnlichen Instrument befasst sich das Festival Akkordeonale, wenn am 23. April ab 20 Uhr im Schloss Landestrost Akkordeonmusik ertönt.

16.04.2012
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