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Musiker gehen ihren eigenen Weg

Konzert / Flughafen-Tanzorchester Musiker gehen ihren eigenen Weg

Dynamik und Ausdruck beherrscht das Flughafen Tanzorchester Hannover perfekt, das hat die FT- Big-Band am späten Sonntagnachmittag in der Wandelhalle bei einer stürmisch beklatschten Bläser-Mixtour unter Anleitung und Mitwirkung von Leif Thomson demonstriert.

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Tina Wehner bläst ein flottes Solo auf dem Saxophon.

Quelle: dis

Bad Nenndorf (dis).  Dirigent und Trompeter Thomson und dessen engagiertes Team präsentierten den aufgeschlossenen Zuhörern in temperamenvoller und dennoch gepflegter Spielkultur unterschiedlichste Kreationen. Der launig und gekonnt gebrachte  Spaziergang zwischen Jazz, Swing, Balladen, Bossa, Blues und Soul wurden von vornherein gern angenommen, das nicht zuletzt wegen des großen Engagements der einzelnen Spieler und deren Spritzigkeit.  Da machte Jule Rosberg immer wieder mit teils fetzigen Gesangseinlagen von sich reden, und Malte Helmann wusste genau um die Tempowechsel bei der Klavierbegleitung. Kein Original blieb hinter diesen pfiffigen Arrangements zurück.

An rundem, satten Ensembleklang ließen es die Landeshauptstäder bereits in der ersten Nummer, “Strike up the Band” nicht fehlen. Musik gewordene gute Laune verbreitete dann Bass Johannes Keller mit “Cute”, während dessen Kollegin, Drummerin Christfin Neddens, die “Brass Machine” geschickt in markante Rhythmen umsetzte. Den Tripp mit “Summertime” veredelten Toben Seniks Posauneneskapaden. Nicht minder gut als George Cloneys Mutter Rosemarie  - zu ihrer Zeit  eine bekannte Jazzsängerin- brachte  Jule “Sway”  

zu Gehör. Mit Schmackes verabreichte Posaunist Torben Senink “Pick Up The Picces”, Tina Wehna verzauberte mit ihrem Saxophon unter anderem bei “Over the Rainbow”. Aber auch Hubert und Werner zeigten auf diesem Instrument voller Drive ihre Künste. Als exzellenter Trompeter erwies sich in Verbund mit anderen Kollegen Leif Thomson im Stück “I can´t give you anything but love”.

 Allesamt erwiesen sich als gute Teamspieler und gleichzeitig versierte Einzelkämpfer, die viele Musikstile im Wechsel beherrschten. Die Zuhörer tauten immer mehr auf, klatschten begeistert und freuten sich über die gesungene Zugabe “Dankeschön”.  Bei diesen Klangergüssen blieb es nicht aus, dass eine ältere Dame bei den letzten Stücken eifrig zu tanzen begann.

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