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Nachtklang und Sommernächte

Kultur / Big Band Nachtklang und Sommernächte

Im Ratsgymnasium (RGS) in Stadthagen haben sich am Sonntagnachmittag rund 150 Zuhörer Jazz vom Feinsten gegönnt. Andreas Meyer, Leiter der Stadthäger Big Band „Body & Soul“, hatte zum „12. Big Band-Meeting“ die Formation „Fette Hupe“ aus Hannover eingeladen.

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Die rund 150 Zuhörer im RGS bekommen Jazz vom Feinsten geboten.  

Quelle: Foto: sk

Stadthagen (sk). Beide Ensembles servierten sowohl Traditionelles als auch moderne Kompositionen – nicht nur von bekannten Jazz-Größen. Zwei Eigenkompositionen des ehemaligen Ratsgymnasiasten und jetzigen „Body & Soul“-Mitglieds Simon Pascal Köller (21) nahmen die Profis aus Hannover in ihr Set auf. „Nachtklang“ hat Köller, der inzwischen in Hannover Musik und Biologie studiert, eines seiner Werke genannt und bei dessen Aufführung selbst zum Sopransaxofon gegriffen. Seine Komposition ordnet Köller unter sinfonischen Jazz ein.

„Body & Soul“ eröffneten den musikalischen Nachmittag mit Ausblick auf die warme Jahreszeit. In „Every Summer Night“ war Simon Pascal Köller ebenfalls als Solist mit von der Partie. Solos lieferten außerdem die RGS-Schüler Jonas Feldmann (Klavier) und Christoph Etling (E-Gitarre), die am Sonntag bereits einen gewichtigen Auftritt beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ in Hannover absolviert hatten.

Solistische Akzente setzte unter anderem auch Phillip Dornbusch mit dem Alt-Saxofon, so im flotten Herbolzheimer-Stück „Mambo al dente“. Mit „How about You“ von Burton Lane, in dem Louisa Liebens gefühlvoll den Gesangspart ausfüllte, schickte Andreas Meyer das Publikum in die Pause.

Während die Gäste sich eine Erfrischung gönnten, war hinter der Bühne bereits zu hören, mit wie viel Power die Big Band „Fette Hupe“, durchweg mit langjährigen Profimusikern besetzt, in wenigen Minuten aufschlagen würde. Bandleader Jörn Marcussen-Wulff fand zuvor lobende Worte für die Vorgänger am Nachmittag. „Gut, super“ hätten „Body & Soul“ gespielt, „vor allem solistisch beeindruckend“.

Die „Fette Hupe“ gilt als Spitzenjazzorchester und begeisterte zu Beginn mit locker-flockigem Count-Basie-Sound, spielte Eigenkompositionen, eine Ballade von Bob Brookmeyer und Stücke von Thad Jones. „Us“ hieß die Zugabe, die sich die Konzertgäste in der Aula heftig erklatschten.

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