Das hannoversche Künstlerpaar Yvonne und Klaus Goulbier hat das Mausoleum in einen Lichttempel verwandelt.
Die beiden haben das Bückeburger Mausoleum des Fürstenhauses Schaumburg-Lippe mit fluoreszierenden Materialien in eine Metapher für inneres Leuchten verwandelt.
Das in den Jahren 1911 bis 1915 durch den Berliner Architekten Paul Baumgarten in historistischem Stil errichtete Mausoleum birgt nun in seiner Kuppelhalle eine Art schwebende Wiese aus intensivem Grünlicht mit Einsprengseln von Rot. Ringsum, in den Nischen, strahlen Skulpturen in mystischem Blau. Von heute an bis zum 1. November ist die Installation zu sehen.
Im Expo-Jahr hat Yvonne Goulbier die Kuppel des Anzeiger-Hochhauses in Hannover in changierendes Leuchten getaucht. Vor einigen Jahren hat die Künstlerin in Langenhagen einer leeren Begräbniskapelle samt Nischen zur Leichenwaschung mit einer poetischen Lichtinszenierung das Niederdrückende genommen.
Mausoleum des Fürstenhauses, Schlosspark in Bückeburg, bis 31. Oktober, montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr.