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Kultur überregional Drei Tage lang hochprozentige Komik
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20:18 09.08.2011
Ex-„Titanic“-Chefredakteur Martin Sonneborn präsentiert sich beim „Festival der Komik“ als Kanzleranwärter. Quelle: Jo Henker

Frankfurt (kil). Museumsleiter Achim Frenz kündigt den Genuss rothaariger Hochleistungsvorleserinnen, salonfähiger Gentlemen und rheinischer Zeitschinder an. Autor und Kabarettist Bernd Gieseking moderiert das Festival und eröffnet es am Freitag, 19.30 Uhr. Parallel gibt er zusammen mit Frenz den Startschuss für die neue Präsentation der Ausstellung „Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“.
Anschließend ist die Bühne frei für Pit Knorr und Oliver Maria Schmitt. Von 20 bis 22 Uhr heißt es: „Der Klügere kippt nach – Ein Abstinenzlerabend“. Die beiden beweisen mit hochprozentigen Texten, dass Hochkomik und Hochgenuss untrennbar sind.
Am Sonnabend sind vier Künstler am Start. Friedemann Weise, der geistige Führer seiner selbst ernannten Satiropopszene, kommt mit der Gitarre, um von 14 bis 15.30 Uhr „Zeitschindung“ zu betreiben.
„Weltall. Erde. Mensch.“ In einer Lesung von 16 bis 17.30 Uhr präsentiert Jochen Schmidt Texte, die unter anderem für die Süddeutsche und den Tagesspiegel entstanden sind.
Abends gibt sich Wiglaf Droste – Autor, Dichter und Poet – die Ehre. Von 18 bis 19.30 Uhr liest er aus seinem Buch „Auf Sie mit Idyll! – Die schöne Welt der Musenwunder“.
Der Comiczeichner FIL hat sein neues Comedy-Programm im Gepäck. Von 20 bis 21.30 Uhr dreht sich alles um „Tauben, Delfine der Lüfte“.
Auch am Sonntag bleiben die Lachmuskeln nicht unbeansprucht. Gerhard Henschel und Richard Christian Kähler zeigen erstmalig eine Best-of-Nummernrevue ihres Programms der „Tote Salon“. Von 14 bis 15.30 Uhr sind unter anderem andalusische Zungenbrecher zu hören.
Zwei Poetry-Slam-Champions und Kabarettisten unterhalten von 16 bis 17.30 Uhr. Katinka Buddenkotte und Dagmar Schönleber bieten in „Wüst ’n’ Rot – The Leseshow“ Tipps zur Partnererhaltung und Selbstversuche mit Spirituosen.
Leo Fischer, Mark-Stefan Tietze und Michael Ziegelwagner gelten als die schnelle Eingreiftruppe des Satiremagazins „Titanic“. Zwischen 18 und 19.30 Uhr bringen sie die Krisenherde der Welt zum Kochen.
Den Abschluss macht Martin Sonneborn von 20 bis 21.30 Uhr mit dem schlichtesten Partei-Programm: „Ich will auch mal Kanzler werden.“