Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Kultur überregional Akropolis-Statue bald in Russland zu sehen
Nachrichten Kultur Kultur überregional Akropolis-Statue bald in Russland zu sehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:18 05.12.2014
Die kopflose liegende Skulptur zeigt den griechischen Flussgott Ilissos. Quelle: dpa
London

Die kopflose liegende Statue des griechischen Flussgottes Ilissos soll von Samstag an bis Mitte Januar in der Sankt Petersburger Eremitage zu sehen sein, teilte das Museum in London am Freitag mit.

Griechenland erhebt Anspruch auf die Teile aus dem Parthenon-Fries und will sie zurück nach Athen holen. Dafür hatte Griechenlands Regierung sich im Oktober an die britische Anwältin Amal Clooney (36), Ehefrau von Hollywood-Star George Clooney (53), gewandt.

„Die Kuratoren waren immer der Meinung, dass solche Leihgaben zwischen Museen fortgesetzt werden müssen, ungeachtet politischer Streitigkeiten zwischen Regierungen“, schrieb Museumsdirektor Neil MacGregor auf der Homepage.

Der britische Botschafter Lord Elgin hatte Anfang des 19. Jahrhunderts die am besten erhaltenen Teile des Parthenons und anderer Denkmäler der griechischen Akropolis demontieren lassen und nach England gebracht. Der Parthenon („Jungfrauengemach“) ist eines der berühmtesten noch existierenden Baudenkmäler des antiken Griechenlands. Die britische Regierung und das British Museum weisen die Ansprüche Griechenlands zurück.

dpa

Der Vorschlag einer Juristin, auch von den Nazis beschlagnahme Kunst in den Museen solle den rechtmäßigen Eigentümern zurückgegeben werden, stößt bei den Ausstellungshäusern auf wenig Gegenliebe. Sie befürchten eine Klageflut mit Milliardenforderungen.

Johanna Di Blasi 05.12.2014
Kultur überregional Harald Welzer und Peter Kowalsky - Ärzte am Krankenbett

Harald Welzer und Peter Kowalsky diskutieren in der Börse Hannover über Alternativen zum real existierenden Kapitalismus.

04.12.2014

Die Umwandlung des Suhrkamp Verlages in eine Aktiengesellschaft galt nur noch als reine Formsache. Doch Miteigentümer Barlach gab nicht auf – und hatte Erfolg in Karlsruhe.

04.12.2014