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Kultur überregional Hannoveraner bei „Unicef-Foto des Jahres“
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00:17 20.12.2014
Stolze, besorgte Mutter: Christian Werners Aufnahme einer Jesiden-Familie. Quelle: Christian Werner

Das Schicksal jesidischer Familien hat im abgelaufenen Jahr viel Aufmerksamkeit bekommen. Der IS-Terror und die Demonstrationen in Deutschland rückten die Jesiden auf dramatische Weise in den Mittelpunkt. Bereits 2012 ist Christian Werner im Nordirak gewesen und hat die Situation der Flüchtlinge dokumentiert. Für ein Bild aus seiner Fotoreportage ist der aus Hannover stammende und an der Hochschule seiner Geburtsstadt ausgebildete Fotograf nun mit dem zweiten Preis beim renommierten Wettbewerb „Unicef-Foto des Jahres“ ausgezeichnet worden.

Mit HAZ-Fotografin Insa Hagemann und Stefan Finger stellt der Studiengang für Fotojournalismus und Dokumentarfotografie auch die Sieger. Fotoprofessor Rolf Nobel kann sich einmal mehr über eine internationale Würdigung der ohnehin schon reichlich mit Preisen bedachten Arbeit und Ausbildung an der Hochschule freuen. „Wir verwenden viel Zeit darauf, mit den Fotografen in eine intensive Bildkorrektur zu gehen. Das zahlt sich in solchen Situationen aus.“ Das Ikonenhafte, das gerade bei diesem Wettbewerb eine große Rolle spielt, hatte schon 2011 Kai Löffelbeins siegreiche Aufnahme eines Jungen auf einem ghanaischen Schrottplatz ausgezeichnet. Auch Löffelbein hat in Hannover studiert.

Die Aufnahme von Christian Werner habe die internationale Jury, zu der auch Nobel zählt, an Dorothy Langes weltberühmtes Bild „Migrant Mother“ aus den dreißiger Jahren erinnert. „Es strahlt eine wahnsinnige Würde aus.“

Von Christian Werner

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