Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Kultur überregional Karikaturistin Marie Marcks ist tot
Nachrichten Kultur Kultur überregional Karikaturistin Marie Marcks ist tot
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:19 08.12.2014
Die Karikaturistin Marie Marcks vor einem Ausstellungsplakat im Hamburger Museum der Arbeit. Quelle: dpa
Heidelberg

Die Karikaturistin Marie Marcks ist tot. Sie sei am Sonntagmittag im Alter von 92 Jahren gestorben, sagte ihr Sohn der Deutschen Presse-Agentur und bestätigte damit einen Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Marcks galt als bekannteste deutsche Karikaturistin. Die vielfach ausgezeichnete Künstlerin hatte unter anderem für die „Süddeutsche Zeitung“, „Die Zeit“ und für „Titanic“ gearbeitet. Marcks wurde 1922 in Berlin geboren. Mit Papier und Stiften war sie von klein auf vertraut - ihre Mutter leitete eine Kunstschule. Dort absolvierte Marie Marcks auch eine Ausbildung. Während des Zweiten Weltkriegs studierte sie einige Semester Architektur, nach dem Krieg arbeitete sie zunächst als Grafikerin. In den 60er Jahren begann sie, als Karikaturistin für Zeitungen und Zeitschriften zu arbeiten.

Das caricatura museum frankfurt hatte Marcks anlässlich einer Ausstellung zu ihrem 90. Geburtstag als Chronistin der Bundesrepublik gewürdigt. Grund: Ihre breite Themenpalette, die von Rüstung, Militär und Rechtsextremismus über Bildung und Erziehung bis zu Emanzipation sowie Alter und Jugend reichte. Marcks, die in Heidelberg lebte, arbeitete auch als Buch- und Kinderbuch-Illustratorin. Außerdem wirkte sie bei der Produktion von Kurz- und Trickfilmen mit.

Damit ihr künstlerisches Werk geschlossen erhalten bleibt, hatte sich Marcks vor ihrem Tod dazu entschlossen, ihre Arbeiten in die Obhut des Museums Wilhelm Busch in Hannover zu übergeben. Finanziell unterstützt haben den Ankauf der mehr als 2.000 Arbeiten die Kulturstiftung der Länder, die Stiftung Niedersachsen und die Niedersächsische Sparkassenstiftung. Ab 21. Juni 2015 sollen einige ihrer Arbeiten in einer Ausstellung im Museum Wilhelm Busch zu sehen sein.

dpa

Technische Perfektion und musikalische Ausstrahlung müssen bei einem Chor mit internationalem Renommee einfach stimmen. Vom Mädchenchor Hannover darf man dies erwarten. Enttäuscht wird man so gut wie nie – das zeigte auch jetzt das Weihnachtskonzert in der Marktkirche.

10.12.2014

Regisseur Tom Kühnel inszeniert Goethes „Torquato Tasso“ im Ballhof. Das Künstlerdrama wird am 4. und 22. Januar aufgeführt.

10.12.2014

Nach Europa die ganze Welt – das scheint das Motto des Duos Milky Chance zu sein. 2014 wagen die Jungs aus Kassel den Sprung nach Amerika, 2015 soll es in noch fernere Länder gehen.

07.12.2014