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Kultur überregional Staatsoper Hannover feiert Kinderfest
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00:00 19.12.2014
Beim Kinderfest in der Oper verwandelt sich das komplette Opernhaus in einen eigenen Kosmos. Quelle: Insa Cathérine Hagemann
Hannover

Am 25. Januar ist es wieder so weit: Die jungen Besucher entdecken beim Spielen, Basteln, Tanzen und Musizieren den „Kontinent der Abenteuer - Nordamerika“ - traditionsgemäß gibt es bereits einige Wochen zuvor nur noch Restkarten.

Die große Beliebtheit beim Publikum ist das Verdienst von Cornelia Kesting-Then-Bergh, die das Kinderfest 1998 konzipiert, gegründet und seitdem jedes Jahr unter einem neuen Motto gestaltet hat. „Mit den Jahren ist das Fest gewachsen: Die Spiele wurden umfangreicher, die Dekorationen aufwendiger. Und dabei war immer mein Leitsatz: Es sollte ein Schlaraffenland für alle Sinne sein. Das Fest sollte die Kinder ganz leise spüren lassen, dass Musik und Theater zu einem intensiven Lebensgefühl gehören können.“

Ein Fest für Kinder wird es auch in Zukunft an der Staatsoper geben. Intendant Michael Klügl wirft einen Blick auf das Jahr 2016: „Unser Publikum verändert sich stetig. Den Kleinsten einen Zugang zu Musik, Klang und Theater zu schaffen, neue Wege der kulturellen Bildung zu gehen, bleibt unsere große Aufgabe. Das Kinderfest liefert dazu einen entscheidenden Beitrag. Die Idee ist so erfolgreich, sie wird weiterleben - nur in einem etwas anderen Gewand.“

Intendant Klügl freut sich über „den großen Einsatz, die wunderbaren Ideen und die liebevolle Umsetzung“ der langjährigen und engagierten Mitarbeiterin: „Cornelia Kesting-Then-Bergh hat mit dem Kinderfest seit Jahren Familien aus Hannover und ganz Norddeutschland begeistert. Die Kinder können auf eine sehr spielerische Art die Welt der Oper entdecken. Ein solches Fest erfordert viel Zeit und Energie - und ein besonderes Maß an Freude an der Arbeit mit dem jungen Publikum.“

Weitere Bilder unter www.haz.de/spielzeit

Die Staatsoper Hannover zeigt eine der bedeutendsten Opernschöpfungen der vergangenen Jahre, ihre Titelfigur geht auf eine berühmt-berüchtigte Gestalt der Antike zurück. Mit dem Komponisten Detlev Glanert sprach die „Spielzeit“ über menschliche Abgründe und abgründige Akkorde.

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