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Schriftsteller Bernhard Schlink wird inspiriert von älteren Menschen

Autor von „Der Vorleser“ Schriftsteller Bernhard Schlink wird inspiriert von älteren Menschen

Der Autor Bernhard Schlink schreibt oft über besondere Beziehungen zwischen jungen und alten Menschen. Dabei schöpft er aus persönlichen Erfahrungen, wie er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vor dem Erscheinen seines neuen Buches „Olga“ verriet.

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Der Autor Bernhard Schlink.

Quelle: dpa

Hannover. Der Schriftsteller Bernhard Schlink (73, „Der Vorleser“) lässt sich beim Schreiben von persönlichen Erfahrungen mit älteren Menschen inspirieren. Dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) sagte er: „Es gab in meinem Leben ältere Frauen wie ältere Männer, die ich gemocht habe und die für mich wichtig waren. Ohne meine Großmütter, ohne eine alte Tante, ohne eine alte Nachbarin, ohne die alte Näherin, die in meiner Kindheit zu uns nach Hause kam, hätte ich von Olga nicht erzählen können.“ Olga ist die Protagonistin des gleichnamigen neuen Romans von Schlink, der am 12. Januar erscheint. Darin geht es unter anderem um die besondere Beziehung zwischen einem Jugendlichen und der Seniorin Olga. Schon in Schlinks bekanntestem Werk „Der Vorleser“ steht das – in diesem Fall sexuelle – Verhältnis einer älteren Frau mit einem Schüler im Zentrum. Schlink erklärt gegenüber dem RND: „Freundschaften zwischen jungen und alten Menschen haben einen besonderen Zauber - es mag die Freundschaft zwischen der Großmutter und dem Enkelsohn sein, beide lieben Gedichte, zwischen dem Großonkel und dem Großneffen, beide gehen gerne fischen, zwischen dem pensionierten Lehrer und der Tochter seines einstigen Schülers, seiner jetzigen Nachhilfeschülerin, zwischen Harold und Maude.“

Von Nina May/RND

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