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Nachrichten Medien Christoph Waltz wird Bösewicht bei James-Bond
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13:07 04.12.2014
Christoph Waltz wird der neue „Bond"-Bösewicht Blofeld. Quelle: dpa
London

Er scheint auf die Rolle des Schurken aboniert zu sein. Ob als ideologieverblendeter SS-Mann in Quentin Tarantinos „Inglorious Basterds", als Kopfgeldjäger im Westernepos „Django Unchained" oder als sadistischer Zirkusdirektor in „Wasser für die Elefanten" – Christoph Waltz verkörpert das Böse mit Eleganz und einer Authentizität, dass es den Zuschauer gruselt. Jetzt gibt der Deutsch-Österreicher dem nächsten Superschurken ein Gesicht. Im neuen James-Bond-Film, der im Herbst 2015 in die Kinos kommen soll, verkörpert Waltz den Terroristen Ernst Stavro Blofeld. Das gaben Regisseur Sam Mendes und Produzentin Barbara Broccoli am Donnerstag in London bekannt.

Dieser dürfte Fans schon aus älteren „Bond"-Filmen bekannt sein. Etwa aus „Feuerball", „Liebesgrüße aus Moskau" oder „Diamantenfieber". Dort avanciert der Leiter der Terrororganisation „Spectre" (Special Executive for Counterintelligence, Terrorism, Revenge and Extortion) zum Bösewicht Nummer 1. Seine Rolle ist dabei nicht immer klar zugeschnitten. Mal spielt er nur die graue Eminenz im Hintergrund und tritt nur kurz auf, um sich an Bond zu rächen („In tölicher Mission"). Namentlich wird er dabei oft nicht genannt, seine wahre Identität bleibt im Verborgenen. Denn „Spectre" bedeutet übersetzt soviel wie „Phantom". Blofelds Markenzeichen sind die Glatze, der goldene Ring mit dem Oktopus und die weiße Perserkatze.

Der Titel des neuen James-Bond-Films lässt also vermuten, dass es darin um ein Duell zwischen Bond und Blofeld geht. Und das wird persönlich. Denn in der Pressekonferenz wurde die Figur von Christoph Waltz als Franz Oberhauser vorgestellt. Dessen Vater soll für Bond nach dem Tod seiner Eltern eine Art Ersatzvater gewesen sein. Somit ist zu vermuten, dass „Spectre" genau wie Vorgänger „Skyfall" ein bisschen mehr Licht in die unklare Vergangenheit des MI6-Agenten bringt.

Auch wer die neue Frau an Bonds Seite wird, steht nun fest. Es ist die französische Schauspielerin Léa Seydoux. Die 29-Jährige spielte unter anderem im Film "The Grand Budapest Hotel" mit. „007" selbst wird zum vierten Mal von Daniel Craig verkörpert. Ralph Fiennes übernimmt, wie schon angedeutet, die Rolle des MI6-Leiters „M" von Judi Dench, Ben Wishaw spielt erneut den Tüftler „Q".

Drehstart für den 24. „James Bond" ist am 8. Dezember. Unter anderen wird in Sölden in Österreich, in London, in Rom, in Tanger in Marokko und in Mexiko-City gedreht.

isc/dpa

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