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Nachrichten Medien Dieser Brief rührt Millionen
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15:53 23.09.2016
Rührende Worte: Der sechsjährige Alex liest seinen Brief an Präsident Barack Obama vor. Quelle: Facebook
New York

Mit staubverschmiertem Gesicht sitzt Omran Daqneesh im Krankenwagen. Der kleine Junge, gerade einmal fünf Jahre jung, hat einen Bombenangriff im syrischen Aleppo nur knapp überlebt. Sein Bild ging als Symbol des Schreckens um die Welt, gab dem Bürgerkrieg in Syrien ein Gesicht. Das Foto sah auch der sechsjährige Alex aus New York und schreibt einen Brief an Präsident Obama.

Bild des Syrienkrieges: Omran Daqneesh sitzt im Rettungswagen. Alex möchte den Fünfjährigen zu sich nach Amerika holen. Quelle: ALEPPO MEDIA CENTER

„Lieber Präsident Obama, erinnern Sie sich an den Jungen, der in Syrien vom Krankenwagen abgeholt wurde? Können Sie ihn bitte da rausholen und zu uns bringen. Wir warten hier mit Fähnchen, Blumen und Ballons. Wir werden ihm eine Familie sein.“ Worte, die unter die Haut gehen. Worte, die berühren.

Barack Obama reagierte beeindruckt von dem Brief: Diese Sätze würden von einem Jungen stammen, der nicht gelernt hat, Angst vor Menschen zu haben, nur weil sie anders aussehen oder anders beten. „Wir sollten alle mehr wie Alex sein“, schreibt der US-Präsident bei Facebook. „Was glauben Sie, wie die Welt dann aussehen würde, wie viel Leid erspart bliebe, wie viele Leben gerettet werden könnten?“

In dem Video erklärt Alex, dass er einen Freund aus Syrien in der Schule habe. Omar. „Den werde ich ihm vorstellen und wir können alle zusammen spielen.“ Falls er keine Spielsachen habe, biete er an, seine mit ihm zu teilen. Auch das Fahrrad könne er benutzen. Er könne ihm auch beibringen, wie man es fährt.

Das Netz feiert Alex, der sich für das Video an den großen dunklen Tisch in seinem Elternhaus gesetzt hat und von dem gelben Papier vorliest. „Ein sechsjähriger Junge besitzt mehr Menschlichkeit, Liebe und Verständnis als die meisten Erwachsenen“, schreibt Amanda Keller. „Alex wird in seinem Leben noch Großes erreichen.“

Von RND/Carsten Bergmann

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